RFID-Chip 2.0

Auf Zeit Online ist ein neuer Artikel über die RFID Chips zu lesen:

Protest gegen Schnüffel-Etiketten: Der Datenschutz-Verein FoeBud hat RFID-Chips ausgelesen, die in Kleidung von Kunden eines Gerry-Weber-Geschäfts versteckt waren.
Wer Kleidung der Modefirma Gerry Weber kauft, bekommt gleich noch eine Spionagewanze in Form eines RFID-Chips dazu. [...] RFID steht für Radio Frequency Identification. Theoretisch ließen sich damit Bewegungsprofile von Gerry-Weber-Kunden erstellen. [...]
Die anfallenden Daten dürften niemals zur Verfolgung von Menschen eingesetzt werden, dazu bedürfe es einer gesetzlichen Regelung.

 

Evangelisationsproblem

In Europa ist der Glauben auf dem absteigenden Ast.
Viele Gemeinden schrumpfen anstatt zu wachsen.
Die Zahl der Bekehrungen nimmt ab. Es gibt ein Problem. – Wir.

Das Problem sind wir selber. Die Menschen in unserer Gesellschaft sind bekanntlich nicht dumm.
Die Menschen wissen oft genau wie Christen zu leben haben – oft besser als wir selber – leider.
Sonntags gehen wir fröhlich in den Gottesdienst und leben dort begeistert (zumindest mehr oder weniger) unseren Glauben, aber am Montag ist das alles schon wieder vergessen. Im Berufsleben haben wir oft nicht mehr viel mit dem Glauben zu tun.

Dabei ist unser Leben die einzige Predigt welche die Menschen in unserer Umgebung hören.
Wir können nicht erwarten das die Menschen in die Kirchen kommen – wir müssen die Kirche zu den Menschen bringen.
Wir dürfen nicht warten bis sie kommen – wir müssen zu ihnen hinaus gehen!

Rückgrat oder Sturheit

Ich habe großen Respekt vor Personen die Rückgrat beweisen.
Sei es in der Politik (siehe Wolfgang Bosbach) oder auch in anderen Bereichen des Lebens.
Wenn ein Mensch, trotzt heftigen Gegenwind, zu seinen Überzeugungen steht hat er Respekt verdient.

Auf der einen Seite wird es sehr gerne gesehen, Menschen die zu ihrem Wort mit den sich daraus ergebenden Folgen stehen werden geachtet – zumindest von manchen. Auf der anderen Seite werden dieselben Menschen von der gegnerischen Seite oft als Sturköpfe bezeichnet.

Themenwechsel, wie sieht es im christlichen Bereich aus?
Gibt es da noch das so gepriesene Rückgrat? Haben wir Christen noch den Mut auch in Zeiten des Gegenwinds, klar zu unseren festen Überzeugungen zu stehen? Oder versuchen wir so „tolerant“ wie möglich aufzutreten, nach dem Motto „Alle haben Recht“.
Haben wir noch den Mut Jesus als den einzigen Weg zu Gott zu bezeugen – ist das Sturheit?
Haben wir noch Rückgrat wenn es im Beruf um krumme Dinge geht und ziehen als Christ klare Grenzen? -Rückgrat oder Sturheit?

Stehen wir als Christen klar zu unseren Überzeugungen auch wenn es für uns Nachteile bedeuten wird?

Ein festes Rückgrat setzt sich immer aus Worte UND Taten zusammen!
Ein festes Rückgrat verlangt Mut – denn wer zu der Wahrheit, mit allen verbunden Konsequenzen steht, macht sich immer Feinde!

Charles Spurgeon

Charles Spurgeon war einer der bedeutendsten christlichen Prediger.
Seine Predigten und Bücher prägten ganze Generationen.
In diesem Film wird das Leben dieses großen Predigers dargestellt.

Trägheit & Nachlässigkeit

In meinen Gedanken spukte eine Angst, aber Gott nutzte diese Angst, um mich zum Beten wachzurütteln:
Vor langer Zeit hatte ich einen Mann kennengelernt, einen großen Mann Gottes, und nun zehn Jahre später traf ich ihn wieder – und er war jemand, der nur noch viele leere Worte benutzte und der offensichtlich träge geworden war.
Wie viele Menschen scheinen sich doch in diese Richtung zu entwickeln wenn sie älter werden!
Meine Angst vor Trägheit und Nachlässigkeit wurde sehr groß, und schließlich wandte ich mich an Gott, um ihn zu bitten, dass er mich davor bewahre, jemals zu vergessen was ich ihm schuldig bin.

Oswald Chambers

Ich denke diese Gefahr besteht in jeder Altersklasse bei allen von uns Christen.
Möge Gott uns vor Trägheit und Nachlässigkeit im Glauben bewahren!

By Johannes T. Veröffentlicht in Nachfolge

Vertrauen

 

Vertrauen bedeutet ein Ja zu Gottes Wegen, auf denen man das Ende nicht sehen kann.
Vertrauen heißt trotzt Zweifel an Gottes Wegen festzuhalten.
Vertrauen heißt zu warten bis Gott einem den nächsten Schritt zeigt.
Vertrauen sprengt selber keine Türen auf, sondern wartet bis Gott sie öffnet.
Vertrauen und Geduld gehen Hand in Hand.
Vertrauen bedeutet Gott für jede Situation zu danken.
Vertrauen lässt zur Ruhe kommen, da Gott alles in seinen Händen hält.
Vertrauen auf Gott ist die wertvollste Investition.

Der Bibeltrainer II

Wie du die Bibel lesen solltest

Tim LaHay nennt in seinem Buch Der Bibeltrainer 6 Regeln für das Bibellesen.

1. Lies täglich!
2. Lege eine regelmäßige Lesezeit fest!
3. Bestimme einen festen Ort!
4. Halte beim Lesen einen Stift bereit!
5. Lies mit Hingabe!
6. Führe ein geistliches Tagebuch

By Johannes T. Veröffentlicht in BIBEL

Spaltung durch Einheit

Erzählt der Pastor der Baptistengemeinde in einem kleinen Dorf: „In unserem Dorf gab es 2 Gemeinden: Eine Baptistenkirche und eine Methodistenkirche.
Aber dann hat der Wind der Einigkeit über uns geweht, und wir haben uns vereinigt.“.
„Also gibt es jetzt nur noch eine Kirche in deinem Dorf?“, fragt sein Gegenüber.
„Nein“, sagt der Pastor. „Jetzt gibt es drei: Eine Baptistengemeinde, eine Methodistenkirche und eine Vereinigte.“ Weiterlesen

Ziele

 

Wir benötigen Ziele, auf die wir zusteuern können und die motivieren.
Diese vermögen unsere Anstrengungen zu bündeln.
So soll sich der Mensch vor Gott Ziele setzen, die herausfordern, aber auch realistisch sind.

Walter Mauerhofer in seinem Buch Eine Saat geht auf.

By Johannes T. Veröffentlicht in Nachfolge

Der Bibeltrainer I

9 Gründe fürs Bibellesen

In seinem Buch Der Bibeltrainer nennt Tim LaHaye 9 Gründe fürs Bibellesen

1. Es macht dich zu einem starken Christen
2.Es gibt dir Heilsgewissheit
3. Es verleiht dir Zuversicht und Macht im Gebet
4. Es bewahrt vor Sünde
5. Es gibt dir Freude
6. Es bringt Frieden in dein Leben
7. Es leitet dich bei wichtigen Entscheidungen im Leben
8. Du wirst anderen Menschen deinen Glauben erklären können
9. Es verspricht dir Frucht

Wer ist der Mensch?

 

Wer ist der Mensch, was ist der Mensch und wozu sind wir hier?
Wer sind wird, die die wir oft die größten Schauspieler sind?
Das Leben ist das größte Schauspiel.
Doch wer sind wir, warum leben wir? Was ist der Sinn?
Sind wir nur Zigeuner am Rand der Milchstraße (Monod)?
Oder eine andere Frage, woher kommen wir, wobei wichtiger ist noch wohin unsere Reise des Lebens geht?

Das Leben birgt nur Fragen.
Es löst Fragen aus, die Suche nach dem Sinn.
Wir wollen keine Wesen sein deren Existenz für immer aufhört, wir wollen mehr!
Im Grund des Herzens lösen diese Fragen eine Sehnsucht aus.
Wir haben eine Sehnsucht nach Sinn und viel mehr noch nach Ewigkeit.
Wir wollen leben und zwar ewig!

In das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. Aber der Mensch kann Gottes Werke nie voll und ganz begreifen (Prediger 3.1 HFA).

Diese Fragen uns Sehnsüchte sind ein Trichter.
Ein Trichter der in einer Sehnsucht mündet, der Sehnsucht nach Gott.

Wer die Fragen das Leben beantworten will, muss beim Erfinder des Lebens anfangen – bei Gott.

Scheufler über den Kirchentag in Dresden

Lutz Scheufler hat zum Kirchentag in Dresden einen lesenswerten Brief an den Apostel Paulus geschrieben, dass muss man gelesen haben:

WISSEN SIE, WAS SIE TUN?

Lieber Apostel Paulus,

tut mir echt leid, dass Du beim Kirchentag in Dresden nicht auftreten durftest.
Wie ich in der Zeitung lese, waren messianische Juden nicht erwünscht.
Ich hatte immer gehofft, dass das Gedankengut der braunen Sauerei in Deutschland irgendwann aussterben würde. Unter „Adolf dem Verrückten“ hatte die Kirche ja schon mal die getauften Juden raus geworfen!
Vielleicht haben die Kirchentag-Funktionäre einfach nur Angst vor Dir.
Du hättest doch die meisten Referenten intellektuell in die Tasche gesteckt.
Oder wollten sie vermeiden, dass Du andauernd von Jesus, vom Kreuz,
vielleicht gar noch von Himmel und Hölle predigst? Unter Umständen wollten sie Dich sogar schützen! In die grell-bunte Palette der angebotenen Lebensstile
hättest Du natürlich nicht gepasst. Ich ahne, was mit Dir passiert wäre, wenn Du gleich neben dem „Zentrum Homosexuelle und Kirche“ platziert worden
wärst. Du weißt ja wie intolerant – ja sogar handgreiflich – manche Toleranzprediger werden können.
Angesichts der Ausgrenzung von Judenchristen frage ich mich, wie es dazu passt, dass beim Kirchentags-Abschlussgottesdienst die Kollekte für eine „Koordinierungsstelle gegen Rechts“ gesammelt wurde. Na prima, da kann ja diese Koordinierungsstelle gleich mal den Kirchentag unter die Lupe nehmen.
Langer Rede kurzer Sinn: Lieber Apostel Paulus, ich bitte um Vergebung, dass Du beim Kirchentag in meiner Landeskirche so behandelt wurdest.
Ich danke Dir, dass Du als Jude die gute Nachricht von dem Juden Jesus nach Europa gebracht hast.

Dein Lutz Scheufler

aus: INFO EVANGELISATIONSTEAM 3/2011

Lennox vs Dawkins

Die zwei Oxford-Professoren John Lennox und Richard Dawkins diskutieren über die Gottesfrage.
John Lennox ist ein überzeugter evangelikaler Christ und Richard Dawkins gilt als einer der führenden Atheisten.

Gestorben aber nicht geboren?

Der Tod Jesu an einem römischen Kreuz ist eines der besten bezeugten Ereignisse in der antiken Geschichte. Es gibt sogar einen alten Witz unter Historikern über die merkwürdige Welt mancher Bibelkritiker: Wir wissen, dass Jesus gekreuzigt wurde -  aber wurde er jemals geboren?

C.P. Thiede in Der unbequeme Messias

….die Frage habe ich mir auch schon gestellt…. ;)

Mono – Die Lust auf Treue

Mit seinem diesen Jahres erschienenen Buch greift Markus Spieker ein wichtiges Themengebiet unserer Gesellschaft an.

Dieses Buch ist ein leidenschaftliches Plädoye für die Treue.

In seinem Buch legt er den Sinn der Treue dar, er zeigt die ganzen Gründe auf die für eine lebenslange Treue sprechen.
Spieker legt auch dar warum Treue in unserer Gesellschaft nicht mehr so praktiziert wird.
Er zeigt aber auch den Weg aus dieser gesellschaftlichen Situation auf.

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch.

Rob Bell, Himmel Hölle und Gott

 

Rob Bell hat mit seinem Buch Love wins (auf Deutsch „Das letzte Wort hat die Liebe“) ordentlich für Furore gesorgt. Ich möchte ein kurzes Statement zu diesem Buch geben (ich werde dort der kürze wegen nicht auf alle Punkte eingehen)

Vorab. Ich gehöre weder zu den Befürworten von Bell aus der emergenten Szene, noch zu den Leuten von der Bell go to Hell Bewegung (mir ist beides zuwider).

Kommen wir zum Buch.

Bevor ich mich verbindlich dazu äußern konnte war es nötig es zu kaufen und, ach ja richtig es auch zu lesen (stell dir vor ;) )

Ein paar Beobachtungen vorab

Bei lesen des Buches ist mir erstens aufgefallen, das Bell über einen faszinierenden Schreibstiel verfügt, er ist ein Meister der Worte und kann sie so verpacken das seine Argumente den Hauch einer Logik zu haben scheinen.

Allerdings fällt mir in dem Buch die „Fähigkeit“ des verdrehens von Bibelstellen und diese dazu noch aus dem Zusammenhang zu reisen auf. Die Gabe wird sehr deutlich.

Nun zum Inhalt.

Rob Bell versteht es Fragen zu stellen.

Am Anfang seines Buches stellt er die Notwendigkeit einer Bekehrung infrage….(soviel dazu)

Aus Bells Sicht müssen wir unser Verständnis von Himmel und Hölle komplett über den Haufen werfen.

Laut Bell findet man Himmel und Hölle erstens auf der Erde wieder.

Er hat auch ein Bild von Himmel und Hölle nach dem Tod, eines das allerdings nicht wirklich mit der Bibel vereinbar ist.

Bell sagt erstmal das der Mensch die freie Entscheidung nach dem Tod hat, ob er Himmel oder Hölle will, seiner Ansicht kann man diese Entscheidung dann auch jederzeit wieder korrigieren…

Laut Bell ist Himmel und Hölle in der Ewigkeit nicht räumlich getrennt,

Er schreibt: „Die Hölle findet auf dem Fest statt.  Das macht sie so höllisch“

Was ist das für ein Himmel oder für eine Hölle?

Bells Sicht der Hölle beschreibt er folgendermaßen: „Hölle ist die Weigerung zu vertrauen“…

Das was in diesem Buch geschrieben ist klingt zwar alles nett, aber es geht an der Realität vorbei.

Schlimmer noch, es geht an der Wahrheit vorbei und wiegt Menschen die Gott nicht kennen in eine falsche Sicherheit.

Es verzehrt die Aussagen der Bibel und schlimmer noch in diesem Buch wird der gerechte Gott auch in einem sehr verzehrten Bild gezeigt.

Fazit: Eine Irrlehre.

Wer ist Jesus

Jesus ist die meist geliebte und meist verachtete Person der Weltgeschichte.

2000 Jahre nach seinem Tod ist er immer noch nicht vergessen, er ist die bekannteste Person der Weltgeschichte. Mit seinem Bekanntheitsgrad kann es kein Politiker, kein Rockstar und kein Fußballprofi aufnehmen.

Jesus kennt jeder, o.k. sagen wir die meisten kennen ihn…

Damals vor 2000 Jahren hat Jesus gelebt, geboren in einem kleinen Dorf und aufgewachsen in einem Kuhdorf namens Nazahreth, ein Kaff das zu der Zeit so klein und unbedeutend war wie mein jetziges Heimatdorf.

Von Beruf war er Zimmermann, er hat also Häuser gebaut und dafür gesorgt, dass keiner im Winter im Freien schlafen muss.

Mit 30 Jahren begann er zu predigen, er reiste durch die ganze Gegend und hielt Reden, machte Kranke gesund und wurde immer bekannter.

Doch wer war dieser Wanderprediger aus Nazahreth? Zur damaligen Zeit war es schon fast modern durch die Gegend zu ziehen und Reden zu halten.

War Jesus einfach nur einer von vielen?

Er zog Massen von Menschen an.

Alle wollten seine Reden hören.

War er ein wortgewandter Redner?

Er predigte über Liebe aber auch über Gericht.

War er einfach nur ein Moralist, oder nur ein guter Mensch?

Seine Reden bauten auf, aber sie gingen einem auch durch Mark und Bein.

Ein Erweckungsprediger oder ein Prophet?

Die Religiöse Elite hasste ihn, er prangerte ihre Heuchelei an?

War Jesus etwa ein politischer Rebell?

Er setzte sich für die Armen und verachteten ein?

Das Bild eines Sozialrevolutionäres?

Doch wer war Jesus wirklich? Weiterlesen

Datierung NT

Es gibt auch nicht die Spur eines Beweises dafür, dass die Evangelien später als in der Mitte des ersten Jahrhunderts geschrieben wurden. Sie gehören zu den Zeugnissen der ersten Generation und deren Jünger – und auch ihren Gegnern, die in den rund 300 Jahren[...] zahlreiche Möglichkeiten hatten, die Behauptung der Christen in Verruf zu bringen

C.P. Thiede in Der unbequeme Messias

Was geschah an Ostern wirklich?

Was geschah vor ca. 2000 Jahren an Ostern wirklich?
Gab es tatsächlich eine Auferstehung wie die Jünger von Jesus es immer wieder beteuerten?
War das alles nur eine Lüge und sein Leichnam liegt bis heute in einem unbekannten Grab, oder hatten die Jünger gar die Dreistigkeit ihn zu stehlen?
Ist Jesus wirklich gekreuzigt worden, oder gab es ihn möglicherweise gar nicht?

Fragen über Fragen, doch was ist hier wahr? Was geschah wirklich an Ostern?
Grund genug der Sache auf den Grund zu gehen.

Gab es Jesus wirklich?
Es gibt, wenn auch sehr wenige, Menschen welche die Existenz von Jesus leugnen.
Es gibt aus die Antike eine enorme Menge von Berichten (allein vom Neuen Testament existieren 24000 Manuskripte) über Jesus, sogar mehr Berichte über ihn als über Julius Cesar… Der Apostel Paulus schreibt im Jahr 54 n.Chr. über Jesu Tod und Auferstehung, also nur ca. 2 Jahrzehnte nachdem Jesus in Judäa lebte. In dieser Zeit hatte sich das Christentum schon in von Israel bis ins heutige Griechenland ausgedehnt, selbst in Rom gab es da schon Christen. Wenn Jesus nicht Existiert hätte, wäre es schwer vorzustellen das sich der Glaube so ausdehnte und eine so weite Verbreitung fand.
Anhand der vorliegenden Fakten ist es eine Unmöglichkeit die Existenz Jesu zu leugnen.

Wer war Jesus?
War Jesus wirklich Gottes Sohn, ließ er sich wirklich als Gott anbeten?
Oder haben seine Anhänger erst nach seinem Tod ihm als göttlich geadelt?
Im neuen Testament werden viele Reden, Zitate und Handlungen von Jesus wiedergegeben. Nach diesen Berichten hat er viele Wunder getan, den Verzweifelten gab er Hoffnung und er strahlte eine Liebe allen Menschen gegenüber aus.
In den Evangelien wird klar berichtet das sich Jesus als den im Alten Testament verheißenen Messias sah, er sah sich als der Sohn Gottes.
Es gibt auch viele Quellen außerhalb der Bibel, wie unter anderem der jüdische Historiker Josephus, der auch von Jesus berichtet.
Selbst der Talmund berichtet über Jesus.
Von den einen wird Jesus als Messias und Gottes Sohn verehrt und die anderen hassten ihn, nannten ihn einen Gotteslästerer und einen Staatsfeind.
Das Jesus lebte ist historisches Fakt, die Autoren des Neuen Testamentes, aber auch Autoren die Jesus hassten (Talmund) berichteten von seinen Wundern (seine Feinde versuchten diese auf blasphemische Weise zu erklären).

Der Tod am Kreuz
Ein weiter unbestrittenes Faktum ist, dass Jesus am Kreuz starb.
Von diesem Ereignis berichten sowohl die Autoren des neuen Testamentes, als auch externe Quellen, wie der antike Chronist Josephus und der jüdische Talmund.
Der Tod Jesu am Kreuz ist wieder ein Fakt.

Die Bibel berichtet, dass nach dem sterben Jesus, ein wohlhabender Mann, Joseph von Arimatäa, von Pontius Pilatus die Erlaubnis erhielt, Jesus in seiner privaten Grabhöhle zu bestatten (es gibt keinen Grund dies zu bezweifeln).
Nach den Berichten ist das Grab, auf Wunsch der führenden Elite mit einem ca. 2 Tonnen schweren Stein verschlossen worden. Aufgrund der Angst der jüdischen Elite wurde ein Gruppe römischer Soldaten davor stationiert, diese bestand grundsätzlich aus 16 Soldaten.

Die Auferstehung
Die Bibel berichtet von der Auferstehung Jesu, er sei am 3 Tag nach seinem Tod auferstanden, so die Autoren des Neuen Testaments.
Muss nicht an dieser Stelle jeder vernünftig denkende Mensch aufschreien? Ist eine Auferstehung von den Toten nicht völlig unmöglich?
Es gibt zwei Möglichkeiten, die eine ist, dass kein Gott existiert wenn dies zutrifft wäre eine Auferstehung auch unmöglich, die zweite Alternative ist, dass es einen Gott gibt, wodurch eine Auferstehung auch möglich ist.
Wer sich die Situation näher anschaut wird Folgendes feststellen:
Jesus starb am Kreuz, zweitens die Jünger, so berichten die Evangelien flohen aus Angst und waren total verängstigt. Nach ca.50 Tagen treten die zuvor so verängstigte Jünger öffentlich auf und erzählen, dass Jesus auferstanden sei.
Diese Meldung verbreitet sich wie ein Lauffeuer und gewinnt immer mehr Anhänger, trotz einer sehr heftigen Verfolgung im ganzen römischen Reich.
Viele der Aposteln, welche die Nachricht der Auferstehung verbreiten, werden dafür gefoltert und Hingerichtet.
Wer seinen Glauben und somit auch den Bericht der Auferstehung widerruft wird verschont.
Allerdings hat keiner der Aposteln dies getan.
Es ist unbestreitbar das sie von ihrer Sache überzeugt waren.

Welche Erklärungsmöglichkeiten gibt es für dieses Phänomen?
Es existiert die Theorie, dass Jesus am Kreuz nicht starb, sondern nur ins Komma fiel und somit nur Scheintod war. Allerdings muss man folgendes bedenken, Jesus wurde vor der Kreuzigung durch die römische Soldaten gegeißelt, diese Foltermethode war so schlimm, dass viele ihrer Opfer diese nicht überlebten. Dazu wurde er ans Kreuz genagelt wo die Unterarme und die Fersenknochen durch Zimmermannsnägel durchbohrt wurden.
Es wird auch berichtet, dass ein  Soldat zur Feststellung des Todes, einen Speer in die Seite von Jesus stieß, worauf Blut und Wasser heraus trat, was ein sicheres Zeichen eines Todes ist.
Die Theorie des Scheintodes ist somit beim besten Willen untragbar.

Eine weitere Theorie, ist das die Jünger seine Leiche klauten. Allerdings scheitert dieser Erklärungsversuch schon an der Tatsache, dass das Grab von Soldaten bewacht wurde und mit einem ca. 2 Tonnen schweren Stein verschlossen wurde. Dazu waren die Jünger zu diesen Zeitpunkt total verängstigt.

Eine sehr weit verbreitete Theorie ist die, dass die Jünger alle Halluzinationen hatten.
Klingt erst logisch, doch man muss folgendes bedenken, die Jünger waren total verängstigt, sie haben gesehen wie ihr Messias auf brutalste Art und Weise umgebracht wurde, sie flohen in ihr altes Leben zurück und hatten teilweise mit der Geschichte komplett abgeschlossen. Als die Nachricht von der Auferstehung sie erreichten wollten sie es erst nicht Glauben, sondern hielten es für ein makaberes Geschwätz.
Es ist schwer vorstellbar das eine Halluzination die Jünger aus ihrem dunklen Loch der Verzweiflung geholt hat.
Zudem kommt, dass über 500 Menschen bezeugten, dass sie Jesus gesehen hatten.
Können 500 Menschen die gleiche Halluzination haben? Klingt unlogisch.
Somit fällt auch dieser Erklärungsversuch durch.

Welche Möglichkeit gibt es noch?
Die einzig logische Erklärung ist, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist, er muss tatsächlich der Messias sein. Er ist Gottes Sohn. Er ist es der durch seinen Tod die Sünden der Menschheit auf sich genommen hat und durch seine Auferstehung hat er bewiesen, dass er die Macht über den Tod hat.

Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
(Die Bibel, Mat. 16,16)

Gebetsaufruf Open Doors


In seinem Land ist der Besitz von christlicher Literatur verboten. Die Polizei sucht nach ihm, weil sie Bibeln und andere christliche Bücher in seinem Haus gefunden hat. Jetzt geht er zurück, um sich der Polizei zu stellen. Ein dringender Gebetsaufruf für einen Christen aus Zentralasien.

Im Jemen ermordet

Welt online berichtet in einem aktuellen Artikel über die beiden im Jemen ermordeten Bibelschülerinnen und auch über die verzehrte und polemisierende Berichtserstattung einiger Medien.

Der Artkiel kann hier gelesen werden.

Jesus House 2011 – Fazit

In Stuttgart, in der Prosche Arena war dieses Jahr Jesus House.
Eine evanglikale Jugendevangelisation mit ca. 900 0000 Besuchern in Europa.
Diese Verantstaltung wurde von Anfang an groß umworben, man sollte also einiges erwarten können.

Meine Erwartungen waren auch entsprechen hoch und ich habe einiges von der Veranstaltung erwartet.

Neben viel Musik und  Unterhaltung wie z.B. ein Tanz zu einem Discolied gab es auch Interviews und eine ca. 10 Minuten lange Predigt.
Es war sicher alles gut gemeint.
Insgesamt kam es mir allerdings so vor wie Maria vor dem leeren Grab: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht wohin sie ihn gelegt habe…..In der  10 Minuten langen Predigt hab ich nur eine sehr verkürzte Form des Evangeliums wahrgenommen. Wo war die Botschaft, dass jeder Mensch ein Sünder ist und Vergebung braucht? Wo war die Botschaft das Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist? Wann wurde gesagt, dass man ihm auch als Herr im Leben aufnehmen soll und dass dies auch eine klare Abwendung von der Sünde bedeutet?

Leute ohne die Botschaft nach vorne zu einer „Entscheidung für Gott“ (mit einem nachgesagtem Gebet) aufzurufen ist grob fahrlässig und ich bezweifle, dass auf diese Art und Weise jemand zum lebendigen Glauben kommt.
Die  Evangelikale Welt braucht in Deutschland eine Erweckung und nicht eine „fromme Party“.
Erinnert mich an Elia der Israel fragte wie lang sie noch ein Stückchen Baal und ein Stückchen Gott unter einem Hut bringen wollen…
Wer ein paar Szenen von Jesus House sehen will die gibts hier

Evangelische Allianz – News

Nach Idea Informationen, gibt der amtierende Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Jürgen Werth, Ende 2011 seine Verantwortung ab.

Idea berichtet:

Zur Begründung erklärte er anlässlich der jüngsten Hauptvorstandssitzung in Berlin, die wachsende Bedeutung von ERF Medien erfordere so viel Zeit und Kraft für ihn als Vorstandsvorsitzenden dieses größten evangelikalen Medienwerks, dass er sein Ehrenamt an der Spitze der Allianz abgeben müsse. Er werde sich aber weiter in deren Hauptvorstand engagieren.

Love wins?

Rob Bell hat mit seinem neuen Buch schon für einige Kontroversen geführt.

Auf dem Blog von Ron Kubsch habe ich eine Buchbesprechung gefunden.

Die Liebe siegt?

Eine Buchbesprechung von Tim Challies über Rob Bell‘s Buch: Love Wins: A Book About Heaven, Hell, and the Fate of Every Person Who Ever Lived, HarperOne; Auflage, 224 S.

Fragen zu stellen, ist wichtig. Durch die richtigen Fragen gelangt man zu einem tieferen Verständnis der Wahrheit und wächst in seiner Liebe zu Gott – besonders dort, wo es um die schwierigeren Lehren des christlichen Glaubens geht. Fragen können aber auch dazu missbraucht werden, die Wahrheit zu verschleiern. Sie können genauso leicht dazu verwendet werden, vom rechten Weg wegzuführen als auf ihn hinzuweisen. Eva weiß ein Lied davon zu singen …

Werfen wir einen Blick auf Rob Bell. Er hat in den vergangenen sieben Jahre viel Zeit damit verbracht, in seiner manchmal nachdenklichen und oft entmutigenden Art Fragen zu stellen. Ist er mit seinen Fragen und deren Antworten – egal wie diese ausfallen mögen – zu Ende, bleiben mehr Fragen offen als davor. Diese Tendenz zeigt auch sein neuestes Buch „Love Wins: A Book About Heaven, Hell, and the Fate of Every Person Who Ever Lived“. In diesem Buch stellt Bell seine wohl brisanteste Frage: Schickt ein liebender Gott wirklich Menschen für alle Ewigkeit zur Hölle?

Im Zuge dieser Rezension werden Sie vielleicht Antworten auf Fragen wie diese erwarten: Stimmt es, dass Rob Bell lehrt, so etwas wie die Hölle gebe es gar nicht? Ist es wahr, dass Rob Bell der Ansicht ist, niemand gehe an diesen Ort? Sie werden den Artikel schon zu Ende lesen müssen, denn offen gesagt: Die Antworten auf diese Fragen sind nicht so einfach.

Die Art seiner Fragestellung ist genauso bedeutsam wie die Fragen selbst: „Hat Gott über tausende von Jahren hinweg tatsächlich Milliarden von Menschen geschaffen, um nur einige wenige für den Himmel zu erwählen, während alle anderen ewige Höllenqualen leiden müssen? Wäre das eines Gottes würdig? Wo soll man da von einer ‚guten Nachricht‘ sprechen?“ Es heißt: Wer die Fragen stellt, gewinnt schließlich auch die Debatte. Das trifft insbesondere dort zu, wo ein Gespräch schon zu Anfang durch solche Fragestellungen präformiert wird. Egal, auf welche Seite man sich schlägt – man kann nur verlieren. Das ist nicht böse gemeint; dahinter verbirgt sich auch kein Wortspiel. Weiterlesen

Kritik der reinen Kritik

In unserer heutigen Zeit wird extrem viel kritisiert.
Politiker zerfleischen sich gegenseitig, durch Kritik.
Familien brechen auseinander, aufgrund von liebloser Dauerkritik.

Selbst vor Gemeinden macht dies nicht halt.
Doch was ist falsche, zerstörende Kritik und was sind notwendige Ermahnungen und Hinweise?
Was zerstört und was ist notwendig?

Falsche Kritik
Oft setzen wir Menschen unsere eigene Meinung mit Gottes Willen gleich, – ist leider so.
Alles was somit gegen unsere eigene Meinung geht verurteilen wir als Sündig, falsch und verführend, ist das nicht so?Alle die anders denken und handeln werden pauschal, auf irgend eine Weise, am besten noch lieblos kritisiert.
Die Folge davon ist das die Gemeinschaft zerstört wird.

Aber selbst wenn die Dinge die kritisiert werden falsch sind, kann Kritik falsch sein, – leider.
Lutz Scheufler singt in einem seiner Lieder: Wahrheit ohne Liebe ist nicht wahr genug.
Wenn die Liebe fehlt ist die Wirkung von Kritik verehrend.

Notwendigkeiten
Bedeutet dies, dass man alles einfach hinnehmen muss und unbiblische Lehren und Verführungen nicht als falsch entlarven darf?
Nein, auf keinen Fall!
Jesus selbst hat sehr eindeutig die falschen Lehren der Pharisäer zurückgewiesen.
Paulus schreibt in seinen Briefen direkt gegen Irrlehren.
Aber was sind die Merkmal, was unterscheidet notwendige Ermahnungen (was eigentlich Ermutigungen sein sollen) von falscher Kritik?
Erstmal die klare biblische Aussagen.
(Am meisten streitet man sich wegen Dingen zu der die Bibel nichts oder wenig sagt.- Aber das nur so nebenbei)
Zweitens die Liebe, biblische Ermahnung hat nichts damit zu tun den andern Kräftig in die Pfanne zu hauen und ihm mal ordentlich zu zeigen wo es langgeht.
Sonder sie geschieht in Liebe, wenn es biblisch notwendig ist.

Weisheiten der Woche

Von K.H. Waggerl stammt folgendes Zitat:

Erbitte Gottes segen für deine Arbeit, aber verlange nicht auch noch, dass er sie tut.

Und Martin Luther sagt treffen:

Gott sorgt, aber wir sollen arbeiten.

Ist für alle die gerade am lernen sind möglicherweise hilfreich ;)

Gebet und Nachfolge

In seinem Buch, Die Macht des Gebets schreibt R.A. Torrey folgendes:

Manche Leute sind überrascht darüber, daß die Christen heute ihrem Herrn so unähnlich sind. Aber wenn ich daran denke, wie wenig Zeit der Durchschnittschrist im stillen Gebet verbringt, dann staune ich nicht darüber, daß wir wir dem Herrn so wenig ähnlich sind, sonder darüber, daß wir ihm noch soweit ähnlich sind, wo wir doch so wenig Zeit zum Gebet in der Stille haben.

Vielleicht ist gerade das der Punkt an dem es bei vielen von uns Christen in der Nachfolge hängt. Wir verbringen nicht richtig Zeit mit Gott.
Und warum nicht? Weil immer irgendetwas dazwischen kommt, das eine Mal ist es ein Fußballspiel, das andere mal muss man dringend in Facebook was erledigen und die Liste an Ausreden lässt sich endlos fortsetzten.
Warum verbringen viele Christen kaum Zeit im Gebet?
Ist es eine Sache von schlechter Zeitplanung? – Manchmal schon, komisch nur das wir für soviel andere Dinge Zeit finden.
Liegt es an der Disziplin? – Sicher, aber nicht nur.
Ich denke vor allem das es an der falschen Prioritätensetzung hängt.

Aber eines muss klar sein, ohne die intensive Zeit mit Gott im Gebet, wird Nachfolge zum Krampf.
Gebet ist das Sprungbrett in die Heiligung, aber nicht Sprungbrett allein.

By Johannes T. Veröffentlicht in Gebet

Missionale Gemeinden?

In seinem Buch Gemeinde. Aber richtig, geht L.J. Crabb auch auf das Thema missionale Gemeinden ein, er schreibt über diese :

Eine Betonung, die ich nicht höre – manchmal wird es geradezu bestritten, meistens jedoch einfach nicht nur erwähnt -, ist die Notwendigkeit einer Bekehrung; die Notwendigkeit, gerettet zu werden, sich als einen Sünder zu sehen, der die unfassbare Chance hat, Vergebung zu erlangen und ein ewiges Leben im Himmel zu gesichert zu bekommen.

Einem hungrigen Kind im Namen Jesu zu essen zu geben ist gut. Doch wenn diese missionale Aktivität nicht in der von Gebet begleiteten Hoffnung geschieht, dass das hungrige Kind Christus als seinen Retter von der Sünde annehmen und in der Zuversicht auf ein wunderbares, nie endendes Leben im neuen Himmel und auf der neuen Erde leben wird, und wenn das Blut Christi nicht als kostbar angesehen wird als Nahrung und Obdach, dann fällt es mir schwer, diese Mission als christlich zu betrachten.[..]

Das Reich Gottes kommt auf die Erde, wenn ein Mensch auf dem Weg zur Hölle Christ wird und wenn der Wert des Todes Christi über alle andern Werte geschätzt wird.[...]

Die missionale Gemeinde muss sich auf die Wahrheit besinnen, dass Christus unsere Hoffnung auf künftige Herrlichkeit ist, nicht die totale Erfahrung in der Gegenwart, und dass die Vorfreude und der Durst nach jenem Tag uns durch die Leere und Einsamkeit hindurch tragen werden, die wir in dieser Welt empfinden.
Sie muss ihr Bewusstsein vertiefen, dass  es im Leben jedes Christen nach wie vor Sünde, Scham und Schwächen gibtm denen er sich in der Gegenwart einer gnadenerfüllten Gemeinschaft bis zur Zerbrochenheit authentisch stellen muss. Und sie muss sich neu auf das Kreuz Christi als den Zugang zu Gegenwart Gottes  ausrichten.

Gibt es Helden?

Wir waren Helden. So lautet ein bekannter Film über den Vietnamkrieg. Es geht um eine Gruppe Soldaten die einen Gegner (der zahlenmäßig überlegen ist) in die Flucht schlagen.

Wahre Helden, sind sie das?

Helden Im Glauben werden auch oft gesucht. Gibts solche wirklich? Sind wahre Helden solche die hervorragend Großveranstaltung leiten, irgendwelche Projekte aus dem Boden stampfen und sich nichts sichtbares zu Schulden kommen lassen?

Was macht ein Mensch in Gottes Augen zu einem Held?

Vorab, Gott brauch für sein Werk keine Superhelden – die gibt es eh nicht (auch wenn manche es gern wären ;) ).

In der Bibel wird im Hebräerbrief von Glaubenshelden berichtet.

Waren das alles vollkommene Menschen?

Greifen wir z.B. mal Mose raus, war er in menschlichen Augen ein Held? Schauen wir uns mal sein Leben an.

Als Kind wird er von der Tochter des Pharahos adoptiert. Er weiß, dass sein eigentliches Volk von diesem unterdrückt wird und will ihm helfen. Mit 40 endet so ein Versuch in einem Mord, Mose muss fliehen und ist die nächsten 40 Jahre seines Lebens ein Hirte und innerlich total am  Ende, sein großes Selbstbewusstsein und sein Stolz ist zerbrochen.

Ist sowas heldenhaft? Nein, weder in unseren noch in Gottes Augen.

Aber dann begegnet Gott Mose und er lässt sich von ihm führen und bestimmen – die Folge von Gottes Eingreifen sind Wunder ohne Ende. Israel wird ein freies Volk und von Mose in die Freiheit geführt.

Das Geheimnis war das Mose sich von Gott im zweiten Anlauf gebrauchen lassen hat und auf Gottes Kraft vertraute und nicht mehr auf die eigene Fähigkeit.  Das machte ihm (trotz aller seiner vorherigen Fehler) zu einem Held in Gottes Augen.

Nachfolge

Auf Jesu Ruf antworten bedeutet, mein Leben seinem Einfluß  zu öffnen, den Traum von dem schönen kleinen Glück in der wohlgeordneten heilen Welt aufzugeben.
Aber es bedeutet auch, daß ich auf jegliche Ambitionen, selber aus meinem Schrebergarten aufzubrechen und etwas Großes aus meinem Leben zu machen, verzichte.
Von jetzt an ist Jesus der, der mein Leben gestaltet  – so, wie er will.

Magnus Malm in Gott braucht keine Helden.

By Johannes T. Veröffentlicht in Nachfolge

Gott braucht uns nicht

Magnus Malm schreibt in seinem Buch Gott braucht keine Helden passend zu diesem Thema:

Jeder Versuch des Menschen, diskret sich selbst in die Hauptrolle zu bugsieren und Gott abhängig von unserer Frömmigkeit zu machen, führt unweigerlich zu einem unterdrückerischen und lebslosen religiösen System, das der lebendige Gott dann erneut zerstören muß – um des Lebens willen.
Gott braucht uns nicht. Wir brauchen Gott

Nur mit Jesus

Wenn der Herr dir viel anvertrauen will, dann führt er dich so, dass du bei jedem Schritt sagst: Herr ich kann es nicht. Herr es ist unmöglich. Herr ich schaffe es nicht.
Und er antwortet: gehe in dieser meiner Kraft, alles ist bereit, komm zu mir.

Verfasser Unbekannt

Ein bequemes Leben?

In dem Buch Gemeinde. Aber richtig! geht L.J. Crabb auf die Frage ein, ob der Glauben ein besseres Leben erleichtert.
Er beschreibt den Wunsch von vielen Christen, dass sie durch ihren Glauben ein Leben ohne Probleme haben.
Er vergleicht diesen Wunsch mit der Realität wie sie z.B. die Ur-Christen erlebt haben.  Er beschreibt wie zu der Zeit Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt und umgebracht wurden.
Dazu schreibt er dann:

Was für eine Einladung könnte mich in die Gemeinde locken?
Dass  ich jetzt alles bekommen werde, was ich mir wünsche? Oder dass ich zu den Menschen werde, als der ich, wie ich seltsame Weise spüre, von Gott angelegt bin?
Wer versteht Jesus richtig? Augustinus, Perpetua und Polykarp?
Oder die heutigen Gemeindeleiter, die behaupten, Jesus sei dran gelegen, unserer Leben glücklicher zu machen, indem er uns heute all die legitimen Segnungen anbietet die wir uns wünschen? [..]
Ich will nicht auf dem Scheiterhaufen brennen, und ich glaube eigentlich nicht, dass mir das je widerfahren wird. Aber ich will einen Glauben haben, der mich Jesus um jeden Preis bereitwillig folgen lässt.
Und ich will in eine Gemeinde gehen, die nicht meinem natürlichen Verlangen nachgibt, das Christsein zu benutzen, um mir ein von Segnungen abhängiges Glück zu verschaffen.
Wenn ich Gott so benutze, verhindert das, dass ich Gott auf eine Weise kenne, die meine Seele gesund macht und mich in freudiger Hoffnung verankert.
Eine Zusammenkunft, die dazu dient, Leute in ihren Segnungen glücklich zu machen, ist kein Gemeinde. Sie ist ein Selbsthilfeverein, der ein narzisstisches Anspruchsdenken fördert und das fleischliche Verlangen nach Selbstschutz salonfähig macht (oder ganz übersieht).