Der Brief…

Hab hier mal ein fiktiven Brief, eines Nichtchristen im Jüngsten Gericht, an seinen christlichen Freund:

Mein Freund jetzt steh ich hier vor Gott
und bin allein mit meiner Not
Das Gericht erwartet mich
und darum denke ich an dich.

Gehörtest du denn nicht zu denen,
die sich Gottes Kinder nennen?
Wusstest du denn nicht Bescheid,
vom Gericht der Ewigkeit?

Alles teiltest du mit mir
und vieles lernte ich von dir
und ich hab dir fest vertraut
und dabei doch auf Sand gebaut.

Jetzt steh ich hier mit leeren Händen,
an niemand kann ich mich jetzt wenden,
der mir jetzt noch helfen kann
,
den Retter hast du mir verschwiegen,
für meine Lebenslügen,
ich nun meinen Lohn empfang.

Für dich steht Jesus im Gericht,
an meiner Stelle aber nicht.
So bin ich ewig nun verlassen,
adieu mein Freund, ich kanns nicht fassen!

Hab mal das Gedicht in einer Predigt von Royer gehört

Categories: Glaube, Hoffnung weitertragen | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu “Der Brief…

  1. Peter

    Das Gedicht find ich auch sehr gut…hab das auch mal in der Predigt gehört.
    Hat der jemand auch im Original in Englisch?

  2. Oh, sorry aber das weiß ich nicht… kannst ja Hans-Peter Royer fragen ;) . Aber im ernst ich denke das er es dir geben könnte..

  3. E.H.

    My Friend

    My friend I stand in judgment now, And feel that you’re to blame somehow.
    On earth I walked with you day by day, And never did you point the way.

    You knew the Lord in truth and glory, But never did you tell me the story.
    My knowledge then was dim, You could have led me straight to Him.

    Though we lived together on earth, You never told me of the second birth.
    And now I stand condemned this day, Because of what you failed to say.

    You taught me many things, that’s true, I called you friend and trusted you.
    Now I learn it’s too late, But you could have saved me from this fate.

    We walked by day and talked by night, And yet you showed me not the light.
    You let me live and die, Though you knew I’d never live on high.

    Yes, I called you friend in life, And laughed with you through joy and strife
    And yet on coming to the end … I cannot call you my friend!
    -Author, Unknown

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