Das Facebook kein Vorreiter im Bereich Datenschutz ist, dürfte kein Geheimnis sein.
Im Verlauf des Monats soll die neue Chronik, welche den Datenschutz noch einmal mehr mit den Füßen tritt, eingeführt werden.
Hat Facebook somit als Brückentechnologie ausgedient? Brauchen wir nach dem Atomausstieg jetzt auch einen Facebookausstieg?
Dieser ist jedenfalls bereits 2012 schon möglich und die erneuerbare Energie lautet persönliche Beziehungen zu anderen Menschen.
Idea Spektrum berichtet von Wolfgang Hubers Facebookausstieg:
Im Laufe des Februars wird eine Chronik eingeführt. Aus dem Profil des Mitglieds wird ein virtueller Lebenslauf. Datenschützer sehen dadurch die Privatsphäre bedroht. Soll man jetzt bei Facebook aussteigen?[...]
Huber ist aufgrund der Neuerung bei Facebook ausgestiegen. Er hält die Chronik für einen „gravierenden Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten“. Nach seiner Ansicht würde man im persönlichen Miteinander das Vorgehen von Facebook als „übergriffig“ bezeichnen. Persönliche Mitteilungen von Freunden würden zu Teilen einer Chronik, die sich nicht mehr löschen ließen. So werde beispielsweise eine Beziehung dauerhaft dokumentiert, auch wenn sie auseinandergehen sollte. Die Verfügungsgewalt über die einmal in das Netzwerk eingestellten Daten gehe für alle Zeit an den Internetkonzern über.