Leben, Tod und Geburt

Gibt es ein Leben nach dem Tod und gibt es einen Gott?
Eine Geschichte die mich an diese Frage erinnert:

9270Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.

„Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.“ antwortet der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“

„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“

„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‘nach der Geburt’. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punkt.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“

„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“

„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“

„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….“

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Lennox vs Dawkins

Die zwei Oxford-Professoren John Lennox und Richard Dawkins diskutieren über die Gottesfrage.
John Lennox ist ein überzeugter evangelikaler Christ und Richard Dawkins gilt als einer der führenden Atheisten.

Was geschah an Ostern wirklich?

Was geschah vor ca. 2000 Jahren an Ostern wirklich?
Gab es tatsächlich eine Auferstehung wie die Jünger von Jesus es immer wieder beteuerten?
War das alles nur eine Lüge und sein Leichnam liegt bis heute in einem unbekannten Grab, oder hatten die Jünger gar die Dreistigkeit ihn zu stehlen?
Ist Jesus wirklich gekreuzigt worden, oder gab es ihn möglicherweise gar nicht?

Fragen über Fragen, doch was ist hier wahr? Was geschah wirklich an Ostern?
Grund genug der Sache auf den Grund zu gehen.

Gab es Jesus wirklich?
Es gibt, wenn auch sehr wenige, Menschen welche die Existenz von Jesus leugnen.
Es gibt aus die Antike eine enorme Menge von Berichten (allein vom Neuen Testament existieren 24000 Manuskripte) über Jesus, sogar mehr Berichte über ihn als über Julius Cesar… Der Apostel Paulus schreibt im Jahr 54 n.Chr. über Jesu Tod und Auferstehung, also nur ca. 2 Jahrzehnte nachdem Jesus in Judäa lebte. In dieser Zeit hatte sich das Christentum schon in von Israel bis ins heutige Griechenland ausgedehnt, selbst in Rom gab es da schon Christen. Wenn Jesus nicht Existiert hätte, wäre es schwer vorzustellen das sich der Glaube so ausdehnte und eine so weite Verbreitung fand.
Anhand der vorliegenden Fakten ist es eine Unmöglichkeit die Existenz Jesu zu leugnen.

Wer war Jesus?
War Jesus wirklich Gottes Sohn, ließ er sich wirklich als Gott anbeten?
Oder haben seine Anhänger erst nach seinem Tod ihm als göttlich geadelt?
Im neuen Testament werden viele Reden, Zitate und Handlungen von Jesus wiedergegeben. Nach diesen Berichten hat er viele Wunder getan, den Verzweifelten gab er Hoffnung und er strahlte eine Liebe allen Menschen gegenüber aus.
In den Evangelien wird klar berichtet das sich Jesus als den im Alten Testament verheißenen Messias sah, er sah sich als der Sohn Gottes.
Es gibt auch viele Quellen außerhalb der Bibel, wie unter anderem der jüdische Historiker Josephus, der auch von Jesus berichtet.
Selbst der Talmund berichtet über Jesus.
Von den einen wird Jesus als Messias und Gottes Sohn verehrt und die anderen hassten ihn, nannten ihn einen Gotteslästerer und einen Staatsfeind.
Das Jesus lebte ist historisches Fakt, die Autoren des Neuen Testamentes, aber auch Autoren die Jesus hassten (Talmund) berichteten von seinen Wundern (seine Feinde versuchten diese auf blasphemische Weise zu erklären).

Der Tod am Kreuz
Ein weiter unbestrittenes Faktum ist, dass Jesus am Kreuz starb.
Von diesem Ereignis berichten sowohl die Autoren des neuen Testamentes, als auch externe Quellen, wie der antike Chronist Josephus und der jüdische Talmund.
Der Tod Jesu am Kreuz ist wieder ein Fakt.

Die Bibel berichtet, dass nach dem sterben Jesus, ein wohlhabender Mann, Joseph von Arimatäa, von Pontius Pilatus die Erlaubnis erhielt, Jesus in seiner privaten Grabhöhle zu bestatten (es gibt keinen Grund dies zu bezweifeln).
Nach den Berichten ist das Grab, auf Wunsch der führenden Elite mit einem ca. 2 Tonnen schweren Stein verschlossen worden. Aufgrund der Angst der jüdischen Elite wurde ein Gruppe römischer Soldaten davor stationiert, diese bestand grundsätzlich aus 16 Soldaten.

Die Auferstehung
Die Bibel berichtet von der Auferstehung Jesu, er sei am 3 Tag nach seinem Tod auferstanden, so die Autoren des Neuen Testaments.
Muss nicht an dieser Stelle jeder vernünftig denkende Mensch aufschreien? Ist eine Auferstehung von den Toten nicht völlig unmöglich?
Es gibt zwei Möglichkeiten, die eine ist, dass kein Gott existiert wenn dies zutrifft wäre eine Auferstehung auch unmöglich, die zweite Alternative ist, dass es einen Gott gibt, wodurch eine Auferstehung auch möglich ist.
Wer sich die Situation näher anschaut wird Folgendes feststellen:
Jesus starb am Kreuz, zweitens die Jünger, so berichten die Evangelien flohen aus Angst und waren total verängstigt. Nach ca.50 Tagen treten die zuvor so verängstigte Jünger öffentlich auf und erzählen, dass Jesus auferstanden sei.
Diese Meldung verbreitet sich wie ein Lauffeuer und gewinnt immer mehr Anhänger, trotz einer sehr heftigen Verfolgung im ganzen römischen Reich.
Viele der Aposteln, welche die Nachricht der Auferstehung verbreiten, werden dafür gefoltert und Hingerichtet.
Wer seinen Glauben und somit auch den Bericht der Auferstehung widerruft wird verschont.
Allerdings hat keiner der Aposteln dies getan.
Es ist unbestreitbar das sie von ihrer Sache überzeugt waren.

Welche Erklärungsmöglichkeiten gibt es für dieses Phänomen?
Es existiert die Theorie, dass Jesus am Kreuz nicht starb, sondern nur ins Komma fiel und somit nur Scheintod war. Allerdings muss man folgendes bedenken, Jesus wurde vor der Kreuzigung durch die römische Soldaten gegeißelt, diese Foltermethode war so schlimm, dass viele ihrer Opfer diese nicht überlebten. Dazu wurde er ans Kreuz genagelt wo die Unterarme und die Fersenknochen durch Zimmermannsnägel durchbohrt wurden.
Es wird auch berichtet, dass ein  Soldat zur Feststellung des Todes, einen Speer in die Seite von Jesus stieß, worauf Blut und Wasser heraus trat, was ein sicheres Zeichen eines Todes ist.
Die Theorie des Scheintodes ist somit beim besten Willen untragbar.

Eine weitere Theorie, ist das die Jünger seine Leiche klauten. Allerdings scheitert dieser Erklärungsversuch schon an der Tatsache, dass das Grab von Soldaten bewacht wurde und mit einem ca. 2 Tonnen schweren Stein verschlossen wurde. Dazu waren die Jünger zu diesen Zeitpunkt total verängstigt.

Eine sehr weit verbreitete Theorie ist die, dass die Jünger alle Halluzinationen hatten.
Klingt erst logisch, doch man muss folgendes bedenken, die Jünger waren total verängstigt, sie haben gesehen wie ihr Messias auf brutalste Art und Weise umgebracht wurde, sie flohen in ihr altes Leben zurück und hatten teilweise mit der Geschichte komplett abgeschlossen. Als die Nachricht von der Auferstehung sie erreichten wollten sie es erst nicht Glauben, sondern hielten es für ein makaberes Geschwätz.
Es ist schwer vorstellbar das eine Halluzination die Jünger aus ihrem dunklen Loch der Verzweiflung geholt hat.
Zudem kommt, dass über 500 Menschen bezeugten, dass sie Jesus gesehen hatten.
Können 500 Menschen die gleiche Halluzination haben? Klingt unlogisch.
Somit fällt auch dieser Erklärungsversuch durch.

Welche Möglichkeit gibt es noch?
Die einzig logische Erklärung ist, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist, er muss tatsächlich der Messias sein. Er ist Gottes Sohn. Er ist es der durch seinen Tod die Sünden der Menschheit auf sich genommen hat und durch seine Auferstehung hat er bewiesen, dass er die Macht über den Tod hat.

Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
(Die Bibel, Mat. 16,16)

Exakte Wissenschaft?

Je strenger sich meine Argumentation im exakt -naturwissenschaftlichen Rahmen hält, …. desto weniger Scheu habe ich, als Alternative zum Darwinismus die Erschaffung der Welt durch einen allmächtigen Schöpfergott in Betracht zu ziehen – ohne die Probleme zu übersehen, die das mit sich bringt.

Bruno Vollmert, Das Molekül und das Leben, Rowohlt 1985, S. 26