Radikal, brennen & Nachfolge

Wir Christen sind mit Jesus unterwegs.
Wir wissen: Jesus hat unsere Sünden vergeben.
Wir haben ihn als Herr im Leben angenommen.

Brennen wir aber wirklich für ihn?
Wie schnell wird unserer Glauben zur Routine? Ja, man ließt die Bibel und man betet – zumindest ein paar Minuten – Routine und Pflichtgefühl? Oder aufgrund eines unbändigen brennen für Jesus?

Was können wir dagegen tun, wenn unserer Glaube zur Routine verfällt?
Zufrieden sein, denn man ist ja gerettet?
Oder auf die Knie gehen – Gott bitten das Feuer radikal zum brennen zu bringen!

Ein Feuer in uns – ein Verlangen Gott zu verherrlichen.
Gott groß zu machen – durch unsere Anbetung, durch unser Leben.
Ein Feuer, dass nicht nur in uns brennt.
Ein Feuer, dass einen Flächenbrand auslöst – dass andere von Jesus ergriffen werden, für Jesus brennen.

Ein Feuer, dass Auswirkungen hat.
Das faule Kompromisse in Asche verwandelt.
Das unser Leben sich nicht an den Maßstäben der Gesellschaft orientiert, sondern an der Bibel.
Ein Feuer, dass uns treibt die Botschaft der Bibel, radikal – so wie sie ist – zu verbreiten.

Ein Feuer, dass nur Gott in uns zum brennen bringen kann.

 

Ein puritanisches Gebet

Lass mich diesen Widerspruch verstehen,
dass der Weg, der abwärts geht, nach oben führt,
dass ich erhöht bin, wenn ich am Boden liege,
dass ein zerbrochenes Herz ein geheiltes Herz ist,
dass ein bußfertiger Geist ein jubelnder Geist ist,
dass eine bußfertige Seele eine siegreiche Seele ist,
dass wenn ich nichts habe, ich alles besitze,
dass wenn ich mein Kreuz aufnehme, ich eine Krone trage,
dass geben nehmen heißt, dass das Tal der Ort des Schauens ist.
Herr am hellichten Tag können aus den tiefsten Schächten heraus
Sterne gesehen werden, und je tiefer die Gruben sind,
desto strahlender leuchten deine Sterne.
Lass mich dein Licht in meiner Dunkelheit entdecken,
dein Leben in meinem Tod,
deine Freude in meinen Sorgen,
deine Gnade in meiner Sünde,
deinen Reichtum in meiner Armut,
deine Herrlichkeit in meinem Tal.

Gebetsaufruf: Hamed Abdel-Samad

Hamed Abdel-Samad wurde am Sonntag in Ägypten entführt und ist in akuter Lebensgefahr:

Gestern Nachmittag wurde Hamed Abdel-Samad in Kairo entführt. Abdel-Samad ist Autor, Publizist und Politologe; er ist bekannt für seine Kritik an fundamentalistischem Islam und politischem Islamismus. Wegen seiner oft scharfen Islamkritik ist er seit Monaten in Gefahr: Radikale Islamisten haben zum Mord an ihm aufgerufen; Abdel-Samad erhielt viele Drohungen. Die Nachricht von seiner Entführung muss deshalb überaus ernst genommen werden – Abdel-Samad schwebt in unmittelbarer Lebensgefahr.
Quelle: Chance.org

Lasst uns für seine Freilassung beten und dafür, dass er leben und gesund wieder nach Deutschland zurückkehren kann (was einem Wunder gleichkäme).
Unter Chance.org kann eine Petition an die deutsche und ägyptische Regierung unterschrieben werden, mit dem Aufruf, dass sie Alles dafür tun, dass Abdel-Samad freigelassen wird.

Ich bat Gott um…

BetenIch bat Gott um Weisheit – und Gott gab mir Probleme zu lösen.
Ich bat um Stärke – und Gott gab mir Schwierigkeiten, um mich stark zu machen.
Ich bat um Mut – und Gott gab mir Gefahre
n, um sie zu bewältigen.
Ich bat um Liebe – und Gott gab mir schwierige Leute, um ihnen zu helfen.
Ich bat Gott um Gunst – und Gott gab mir Gelegenheit, mich im Alltag zu bewähren.
Ich bat um Geduld – und Gott ließ mir im Alltag eigensinnige Menschen in die Quere meiner Laufbahn treten.
Ich bat um Demut – und Gott schickte mir Demütigungen, um mich von allem Egoismus zu lösen.
Ich bat, im Geistlichen nur noch aus Gnaden leben zu können – und Gott ließ mich ständig in mir zuschanden werden.
Ich bekam nicht, was ich wollte, doch bekam ich alles, was ich brauchte.
Ich lernte in allem, dass ich dem allweisen Gott keine Pläne mehr beilegen muss.
Mein Gebet ist erhört worden.

Verfasser mir unbekannt

Gebet und Nachfolge

In seinem Buch, Die Macht des Gebets schreibt R.A. Torrey folgendes:

Manche Leute sind überrascht darüber, daß die Christen heute ihrem Herrn so unähnlich sind. Aber wenn ich daran denke, wie wenig Zeit der Durchschnittschrist im stillen Gebet verbringt, dann staune ich nicht darüber, daß wir wir dem Herrn so wenig ähnlich sind, sonder darüber, daß wir ihm noch soweit ähnlich sind, wo wir doch so wenig Zeit zum Gebet in der Stille haben.

Vielleicht ist gerade das der Punkt an dem es bei vielen von uns Christen in der Nachfolge hängt. Wir verbringen nicht richtig Zeit mit Gott.
Und warum nicht? Weil immer irgendetwas dazwischen kommt, das eine Mal ist es ein Fußballspiel, das andere mal muss man dringend in Facebook was erledigen und die Liste an Ausreden lässt sich endlos fortsetzten.
Warum verbringen viele Christen kaum Zeit im Gebet?
Ist es eine Sache von schlechter Zeitplanung? – Manchmal schon, komisch nur das wir für soviel andere Dinge Zeit finden.
Liegt es an der Disziplin? – Sicher, aber nicht nur.
Ich denke vor allem das es an der falschen Prioritätensetzung hängt.

Aber eines muss klar sein, ohne die intensive Zeit mit Gott im Gebet, wird Nachfolge zum Krampf.
Gebet ist das Sprungbrett in die Heiligung, aber nicht Sprungbrett allein.