Radikal, brennen & Nachfolge

Wir Christen sind mit Jesus unterwegs.
Wir wissen: Jesus hat unsere Sünden vergeben.
Wir haben ihn als Herr im Leben angenommen.

Brennen wir aber wirklich für ihn?
Wie schnell wird unserer Glauben zur Routine? Ja, man ließt die Bibel und man betet – zumindest ein paar Minuten – Routine und Pflichtgefühl? Oder aufgrund eines unbändigen brennen für Jesus?

Was können wir dagegen tun, wenn unserer Glaube zur Routine verfällt?
Zufrieden sein, denn man ist ja gerettet?
Oder auf die Knie gehen – Gott bitten das Feuer radikal zum brennen zu bringen!

Ein Feuer in uns – ein Verlangen Gott zu verherrlichen.
Gott groß zu machen – durch unsere Anbetung, durch unser Leben.
Ein Feuer, dass nicht nur in uns brennt.
Ein Feuer, dass einen Flächenbrand auslöst – dass andere von Jesus ergriffen werden, für Jesus brennen.

Ein Feuer, dass Auswirkungen hat.
Das faule Kompromisse in Asche verwandelt.
Das unser Leben sich nicht an den Maßstäben der Gesellschaft orientiert, sondern an der Bibel.
Ein Feuer, dass uns treibt die Botschaft der Bibel, radikal – so wie sie ist – zu verbreiten.

Ein Feuer, dass nur Gott in uns zum brennen bringen kann.

 

Israel, Jerusalem und die Frage des Friedens

Ich bin zurück von einer Israelreise.
Israel ist ein faszinierendes Land. Ein Land in dem Geschichte lebendig wird.
Es ist ein großartiges Gefühl Orte zu besuchen von denen die Bibel berichtet.
An Stellen zu stehen, an denen Jesus gepredigt hat.
Israel aber auch Gottes Volk – immer noch – und für alle Zeiten.
Es ist ein Land, dass noch nicht zum Frieden gefunden hat – noch nicht.
Friede für Jerusalem – eine Utopie? – Aus menschlicher Sicht schon.
Aber wer hätte vor 200 Jahren schon geglaubt, dass Israel wieder ein Staat wird?
Frieden ist möglich – aber nur durch Jesus – er wird kommen und Frieden bringen.
Was können wir tun? Beten – Für Israel und für den Frieden – das Volk Gottes segnen.

Dürfen wir noch träumen?

Dürfen wir noch träumen?dream Kopie
Dürfen wir noch hoffen?
Träumen und hoffen für unsere Welt, für unsere Gesellschaft.
Ist der Traum von einer Welt, in der Gottes Maßstäbe gelebt werden eine Illusion?
Dürfen wir noch hoffen, dass Gott in unserer Welt eingreift.
Dürfen wir träumen, dass in Deutschland Massen Jesus erleben?
Dürfen wir uns dafür einsetzen und große Ziele haben – ohne als realitätsfern zu gelten?
Können wir noch großes von Gott erwarten  und großes für Gott wagen?

Ich träume von Christen, die Hoffnung wagen. Christen, die nicht an die Unmöglichkeit glauben.
Christen die mit Gott über die Mauer der Unmöglichkeit springen.
Gott hat uns nicht vergessen, deshalb werden Träume und Visionen gebraucht, denn Europa braucht Jesus.

 Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende! Geht hin! Siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. [Lk 10,2-3]

Alles Fassade?

Wer Sonntags im Gottesdienst um sich schaut, kann fast meinen alle um ihn herum seien Heilige.
Alles wirkt oft perfekt  –  von außen.
Wir scheinen keine Probleme, keine offene Fragen zu haben.
Der Glauben scheint zu laufen. Wir wirken brennend im Glauben.

Manchmal frag ich mich, was ist Fassade und was ist echt.
Wie sind wir außerhalb der heiligen Mauern?
Wie leben wir in unserem privaten Umfeld?
Genau so heilig?
Oder tragen wir einfach nur Masken?
Masken und Fassaden.
Ist unser Glaube wirklich authentisch?
Wir beten für andere Menschen – sie sollen zum Glauben finden.
Wie sieht es mit uns aus – sollten wir nicht oft in unserem Leben aufräumen?
In zwischenmenschlichen Beziehungen, in Streit.

Erweckung kann nur geschehen wenn die Fassade niedergerissen wird, wenn Masken fallen.
Erweckung fängt bei den Christen an – bei jeden Einzelnen.
Es fängt mit dem Aufräumen im persönlichen Leben an.

Die Fassade muss weg.

Geduld

Geduld widerspricht der menschlichen Neigung.https://i1.wp.com/dl.creationswap.com/2700.jpg
Geduld ist eine Eigenschaft – eine wertvolle.
Geduld ist eine Disziplin, eine schwere.
Geduld ist rational und vernünftig.
Geduld ist notwendig, wenn der Sinn verdunkelt ist.
Geduld ist entscheidend, wenn die Zukunft im Nebel liegt.
Geduld legt Fragen in die Hand Gottes.
Geduld zeigt eine Ruhe in Gott.
Geduld sprengt Probleme – mit der Zeit.
Geduld bewahrt vor schnellen, falschen Entscheidungen.
Geduld wartet – auf Gott.
Geduld zeigt Vertrauen – in Gott.
Geduld ist ein Geschenk – von Gott.

Schwache Helden

Gott braucht keine Helden – aber es gibt sie dennoch.
Die Bibel zeigt verschiedene Berichte über Helden Gottes.
Von Abraham bis Paulus ist die Reihe lang und vielfältig.
Doch was zeichnet diese Menschen aus, was macht sie so besonders?
Waren sie einfach super-fromme und willensstark?
Menschen die mit dem Heiligenschein zur Welt kamen?
Helden, die sich durch nichts aus der Bahn werfen ließen, die einfach unbesiegbar waren?

Das interessante an der Bibel ist, dass dies gar nicht so geschildert wird.
Paulus, man könnte meinen er sei ein Mann wie ein Baum, dem nichts aus der Fassung bringt.
Ein Heiliger wie kein zweiter. – Der Heiligenschein war nur eine Formsache. Ein Mann ohne Fehler.
Könnte man meinen… wenn man ihn nicht kennt.
Paulus hatte keine weise Weste.
Er war früher ein Christenverfolger, verachtete Jesus und meinte Gott damit ein Gefallen zu tun. Er hatte einen „Pfahl im Fleisch“ und war dazu noch unverheiratet.

Paulus ist derjenige, der die meisten Briefe in NT schrieb, der Missionsreisen unternahm und die Welt mit dem Evangelium auf dem Kopf stellte.
Was war sein Geheimnis? Wie konnte er so erfolgreich sein?
Er schreibt im Bezug auf sich selbst, dass in seiner eigenen Schwachheit, die Kraft Gottes am wirken ist.
Das Geheimnis ist Gott, er wirkte in im, weil Paulus seine Abhängigkeit von Gott erkannte. Er wusste, dass er auf Gott angewiesen war.
Wer erkennt, dass es nicht auf die eigene Kraft, sondern ganz auf Gott ankommt, den kann Gott gebrauchen.
Helden braucht Gott nicht, er macht aus Schwachen Helden.

Von Licht, Fragen und Straßen

Wir Menschen sind Reisende.
Wir reisen durch die Welt.
Wir haben Ziele und Pläne, Wünsche und Vorstellungen.
Wir wollen das Leben genießen – uns selbst verwirklichen.
Wir suchen Erfüllung und Sinn – Freude und Glück.
Wir sind Reisende auf der Straße des Lebens.

Wo endet die Reise?
Was ist das Ziel – wohin?
Welche Straße führt zum Ziel – Welchen Weg soll man einschlagen?
Welche Entscheidungen sind die Richtigen?
Wo ist die Antwort – das Licht?

Wer hat die Antwort auf die Frage des Lebens – wenn nicht dessen Erfinder?
Wo finden sich die Antworten – wenn nicht in seinem Wort – die Bibel?
Wo findet sich Glück und Erfüllung – wenn nicht bei ihm?

Hält nicht Gott das ganze Weltall in seiner Hand?
Hat nicht er die Antworten – auf jede Frage des Lebens?
Hält nicht er jedes Leben in der Hand – in den Händen seiner Liebe?