Radikal, brennen & Nachfolge

Wir Christen sind mit Jesus unterwegs.
Wir wissen: Jesus hat unsere Sünden vergeben.
Wir haben ihn als Herr im Leben angenommen.

Brennen wir aber wirklich für ihn?
Wie schnell wird unserer Glauben zur Routine? Ja, man ließt die Bibel und man betet – zumindest ein paar Minuten – Routine und Pflichtgefühl? Oder aufgrund eines unbändigen brennen für Jesus?

Was können wir dagegen tun, wenn unserer Glaube zur Routine verfällt?
Zufrieden sein, denn man ist ja gerettet?
Oder auf die Knie gehen – Gott bitten das Feuer radikal zum brennen zu bringen!

Ein Feuer in uns – ein Verlangen Gott zu verherrlichen.
Gott groß zu machen – durch unsere Anbetung, durch unser Leben.
Ein Feuer, dass nicht nur in uns brennt.
Ein Feuer, dass einen Flächenbrand auslöst – dass andere von Jesus ergriffen werden, für Jesus brennen.

Ein Feuer, dass Auswirkungen hat.
Das faule Kompromisse in Asche verwandelt.
Das unser Leben sich nicht an den Maßstäben der Gesellschaft orientiert, sondern an der Bibel.
Ein Feuer, dass uns treibt die Botschaft der Bibel, radikal – so wie sie ist – zu verbreiten.

Ein Feuer, dass nur Gott in uns zum brennen bringen kann.

 

Gemeinde und Noch-Nicht-Christen

Viele Gemeinden scheren sich tatsächlich kein bisschen um die Kirchendistanzierten. Sie merken gar nicht einmal, dass sie mit ihren Räumen, Liedern, ihrer Liturgie, Sprache und ihrem Stil Kirchendistanzierte aus ihrer Gemeinschaft ausschließen. Wenn Kirchendistanzierte diesen Gemeinden tatsächlich wichtig wären, würden sie ihr Bestes geben, damit sich diese Menschen bei ihnen wohlfühlen. [Bill Hybels]

Hybels bringt es hier schmerzlich auf den Punkt. Wie können wir Christen dieses Problem lösen?

Nicht unterrichtete Fächer für eine theologische Ausbildung

Für eine Arbeit als Pastor, Missionar oder einen anderen geistlichen Dienst, gibt es wichtige 7 Fächer die jeder lernen sollte:

1. Ein jeder sehe nicht auf das Seine (Phil 2,4)
2. Gute Teamarbeit (1Kor 15,57-58)3. Einen Zorn oder eine Differenz verarbeiten (Eph 4,26)
4. Eine Verletzung ausglätten (Gal 6,1)
5. Beitrag zu einer gesunden, freundlichen Atmosphäre (Phil 4,8)
6. Ehre: den Vorgesetzten und jedermann (1Petr 2,17)
7. Warten, Geduld üben (Hebr 10,35-36)

Lernen von Jesus – Versuchungen 3

Nachdem die erste Versuchung scheiterte setzt der Teufel zu einem Strategiewechsel an. Er ändert einfach mal seine Taktik und greift von einer anderen Richtung an.
Jetzt versucht der Teufel es ganz auf fromm. Er tritt jetzt als Theologe auf und fordert Jesus zu einem Gottesbeweis auf.
Aber ein nach dem anderen.
Der Teufel nimmt Jesus mit nach Jerusalem auf das Dach des Tempels.
Der war ziemlich hoch, man hatte eine recht gute Aussicht, auch nach unten, denn es ging ca. 40 m herunter.
Dort oben auf dem Dach kam dann die Herausforderung .
Wenn du der Sohn Gottes bist – na schön, beweise es!
Es war eine spöttische Versuchung und eine große Provokation.
Der Teufel stellt die Göttlichkeit Jesu in Frage. Mit dieser unverschämten Provokation wollte er Jesus dazu bringen die Herausforderungen anzunehmen.
Er wollte das Jesus vom Tempel springt.
So könnte er doch beweisen, dass er göttlich ist.
Wenn Jesus diesen Sturz aus 40 m unbeschadet überlebt wäre der Beweis gebracht. Er könnte Beweisen, dass er der Sohn Gottes ist.
Und nicht nur das. Der Tempel war ja das Zentrum des jüdischen Lebens. Man ging viel zum beten in den Tempel. Dort war reger Betrieb.
Ein Sprung vom Dach des Tempels hätte Jesus in den Mittelpunkt gestellt.
Statts der Abgeschiedenheit der Wüste, stände Jesus im Zentrum. Weiterlesen

not a fan

Sind wir Bewunderer oder Nachfolger von Jesus?
Ein Fan ist ein leidenschaftlicher Bewunderer. Aber Jesus will keine Fans. Er will Leute, die aus der Komfortzone heraus steigen und ihm nachfolgen. Kompromisslos, radikale Liebe, hingegeben und mit vollem Einsatz. Jesus will nicht ein Anhängsel sein – er will das Zentrum sein. Er will nicht nur ein paar Bereiche im Leben bestimmen – er will überall das Sagen haben.
Der Film not a fan bringt dies auf eine sehr gute Art und Weise herüber. Er ist bewegend, ansprechen und motiviert zu einer ganzen, radikalen und kompromisslosen Nachfolge Jesu.
Sind wir Sonntagschristen oder Nachfolger?