Radikal, brennen & Nachfolge

Wir Christen sind mit Jesus unterwegs.
Wir wissen: Jesus hat unsere Sünden vergeben.
Wir haben ihn als Herr im Leben angenommen.

Brennen wir aber wirklich für ihn?
Wie schnell wird unserer Glauben zur Routine? Ja, man ließt die Bibel und man betet – zumindest ein paar Minuten – Routine und Pflichtgefühl? Oder aufgrund eines unbändigen brennen für Jesus?

Was können wir dagegen tun, wenn unserer Glaube zur Routine verfällt?
Zufrieden sein, denn man ist ja gerettet?
Oder auf die Knie gehen – Gott bitten das Feuer radikal zum brennen zu bringen!

Ein Feuer in uns – ein Verlangen Gott zu verherrlichen.
Gott groß zu machen – durch unsere Anbetung, durch unser Leben.
Ein Feuer, dass nicht nur in uns brennt.
Ein Feuer, dass einen Flächenbrand auslöst – dass andere von Jesus ergriffen werden, für Jesus brennen.

Ein Feuer, dass Auswirkungen hat.
Das faule Kompromisse in Asche verwandelt.
Das unser Leben sich nicht an den Maßstäben der Gesellschaft orientiert, sondern an der Bibel.
Ein Feuer, dass uns treibt die Botschaft der Bibel, radikal – so wie sie ist – zu verbreiten.

Ein Feuer, dass nur Gott in uns zum brennen bringen kann.

 

Dürfen wir noch träumen?

Dürfen wir noch träumen?dream Kopie
Dürfen wir noch hoffen?
Träumen und hoffen für unsere Welt, für unsere Gesellschaft.
Ist der Traum von einer Welt, in der Gottes Maßstäbe gelebt werden eine Illusion?
Dürfen wir noch hoffen, dass Gott in unserer Welt eingreift.
Dürfen wir träumen, dass in Deutschland Massen Jesus erleben?
Dürfen wir uns dafür einsetzen und große Ziele haben – ohne als realitätsfern zu gelten?
Können wir noch großes von Gott erwarten  und großes für Gott wagen?

Ich träume von Christen, die Hoffnung wagen. Christen, die nicht an die Unmöglichkeit glauben.
Christen die mit Gott über die Mauer der Unmöglichkeit springen.
Gott hat uns nicht vergessen, deshalb werden Träume und Visionen gebraucht, denn Europa braucht Jesus.

 Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende! Geht hin! Siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. [Lk 10,2-3]

Rückblick ProChrist

Gott hat uns nicht vergessen.
So lautet das Motto der diesjährigen ProChrist Veranstaltung.
Nicht nur in der gut gefüllten Porschearena, sondern auch in ganz Europa wurde die Veranstaltung besucht.

An zwei Abenden war ich vor Ort.
Parzany verstand es, die gute Nachricht mit Worten von Heute und unmissverständlich herüber zubringen.
Er erklärte das Evangelium, sprach von Bekehrung und rief die Zuhörer zu einer Umkehr zu Jesus auf.
Es waren beeindruckende Momente. Mehrere Hunderte folgten den Aufruf und übergaben ihr Leben Jesus.

Parzany scheute sich nicht auch, biblische Werte zu verkünden, was in einer intoleranten Zeit, wie der unsrigen immer wieder auf Gegenwehr stößt.
So bezeichnet ihn Welt online in einem kritischen Artikel als einen „homophoben Fundamentalisten“.
Des weiteren zu lesen ist folgendes:
In seinen Predigten und Büchern zerfetzt er jedenfalls so manches, was liberalen Mainstream-Christen lieb und teuer ist. Über die Allversöhnungslehre, nach der ausnahmslos alle Menschen einst in göttlicher Harmonie leben werden, lacht er herzlich.
Dass alle Religionen gleichwertige Wege zu Gott seien, hält er für gut gemeinten Mumpitz, die historische Bibelkritik scheint ihm so hilfreich
wie ein Kropf. Und Homosexualität mag er auch nicht als der Heterosexualität gleichwertig anerkennen.[…]Was also treibt die EKD, diesen Plagegeist aller theologisch Liberalen zu unterstützen

Hierbei muss angemerkt werden, dass dieser Artikel, als eine Art Gütersiegel für eine gute Evangelisation verstanden werden kann, denn wenn die Journalisten auf diese Weise aufschreien, zeigt dies, dass der Mut vorhanden ist, gegen das Diktat des Relativismus, das Evangelium klar und biblisch zu verkündigen.

Veranstaltungen wie ProChrist sind erfreulich und es ist zu hoffen, dass es auch nach Parzany so weitergeht.

Hoffnung für alle

Freedom Writers:

Herausfordernd – Bewegend – Motivierend.

Ein Film der trifft:

Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? (Die Bibel – Römer 10,14)

Schwache Helden

Gott braucht keine Helden – aber es gibt sie dennoch.
Die Bibel zeigt verschiedene Berichte über Helden Gottes.
Von Abraham bis Paulus ist die Reihe lang und vielfältig.
Doch was zeichnet diese Menschen aus, was macht sie so besonders?
Waren sie einfach super-fromme und willensstark?
Menschen die mit dem Heiligenschein zur Welt kamen?
Helden, die sich durch nichts aus der Bahn werfen ließen, die einfach unbesiegbar waren?

Das interessante an der Bibel ist, dass dies gar nicht so geschildert wird.
Paulus, man könnte meinen er sei ein Mann wie ein Baum, dem nichts aus der Fassung bringt.
Ein Heiliger wie kein zweiter. – Der Heiligenschein war nur eine Formsache. Ein Mann ohne Fehler.
Könnte man meinen… wenn man ihn nicht kennt.
Paulus hatte keine weise Weste.
Er war früher ein Christenverfolger, verachtete Jesus und meinte Gott damit ein Gefallen zu tun. Er hatte einen „Pfahl im Fleisch“ und war dazu noch unverheiratet.

Paulus ist derjenige, der die meisten Briefe in NT schrieb, der Missionsreisen unternahm und die Welt mit dem Evangelium auf dem Kopf stellte.
Was war sein Geheimnis? Wie konnte er so erfolgreich sein?
Er schreibt im Bezug auf sich selbst, dass in seiner eigenen Schwachheit, die Kraft Gottes am wirken ist.
Das Geheimnis ist Gott, er wirkte in im, weil Paulus seine Abhängigkeit von Gott erkannte. Er wusste, dass er auf Gott angewiesen war.
Wer erkennt, dass es nicht auf die eigene Kraft, sondern ganz auf Gott ankommt, den kann Gott gebrauchen.
Helden braucht Gott nicht, er macht aus Schwachen Helden.