Die Frage der Hölle

Die Frage der Hölle bewegt die Menschen. Es ist eine Frage der Trauer, eine Frage von Schmerz.
Ein Thema das erst ist. Ein vielschichtiges Thema. Pauschalantworten helfen nicht weiter.
Was ist die Hölle und wie lang geht sie? Die Hölle lässt viele Fragen offen.
Unsere Vorstellungen, die Bilder die in unseren Köpfen sind, woher kommen sie? Ein Produkt des Mittelalters, oder der Bibel?
Was sagt die Bibel zu diesem heiß diskutierten Thema?
Auf 15 Seiten habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt, das Resultat kann hier eingesehen werden:

Ein Diskurs über die Hölle

Hölle Light

Francis Chan und Preston Sprinkles Buch ist notwendig.
Nachdem Rob Bell mit seinem Buch „Love wins“ theologisch mehr als fragwürdige Thesen aufgestellt hat, gibt dieses Buch fundierte theologische Auskünfte über das Thema Hölle.
Chan & Sprinkle schreiben, mit dem nötigen Feingefühl zu diesem Thema und sprechen auch immer wieder aufkommende Fragen an und beantworten diese.
Wer eine kompakte, biblische Ausführung zu diesem Thema lesen will, ist dieses Buch zu empfehlen.

Es ist ein Buch das sich zu lesen lohnt!

Rob Bell, Himmel Hölle und Gott

Rob Bell hat mit seinem Buch Love wins (auf Deutsch „Das letzte Wort hat die Liebe“) ordentlich für Furore gesorgt. Ich möchte ein kurzes Statement zu diesem Buch geben (ich werde dort der kürze wegen nicht auf alle Punkte eingehen)

Vorab. Ich gehöre weder zu den Befürworten von Bell aus der emergenten Szene, noch zu den Leuten von der Bell go to Hell Bewegung (mir ist beides zuwider).

Kommen wir zum Buch:

Ein paar Beobachtungen vorab

Bei lesen des Buches ist mir erstens aufgefallen, das Bell über einen faszinierenden Schreibstiel verfügt, er ist ein Meister der Worte und kann sie so verpacken das seine Argumente den Hauch einer Logik zu haben scheinen.

Nun zum Inhalt.

Rob Bell versteht es Fragen zu stellen.

Am Anfang seines Buches stellt er die Notwendigkeit einer Bekehrung infrage….

Aus Bells Sicht müssen wir unser Verständnis von Himmel und Hölle komplett über den Haufen werfen.
Die Hölle von der Jesus spricht bezeichnet er als die brennende Mülldeponie der damaligen Zeit – ob er dies unwissend oder gegen besseren Wissens getan hat möchte ich nicht beurteilen, Fakt ist, dass diese Mülllegende erst im Mittelalter entstanden ist und keine Nachweise für die Theorie vorliegen.

Laut Bell findet man Himmel und Hölle erstens auf der Erde wieder.

Er hat auch ein Bild von Himmel und Hölle nach dem Tod, aber für ihn ist es weder ein ewiger, noch ein Ort aus dem man nicht fliehen kann.

Bell sagt erstmal das der Mensch die freie Entscheidung nach dem Tod hat, ob er Himmel oder Hölle will, seiner Ansicht kann man diese Entscheidung dann auch jederzeit wieder korrigieren…

Laut Bell ist Himmel und Hölle in der Ewigkeit nicht räumlich getrennt,

Er schreibt: „Die Hölle findet auf dem Fest statt.  Das macht sie so höllisch“

Was ist das für ein Himmel oder für eine Hölle?

Bells Sicht der Hölle beschreibt er folgendermaßen: „Hölle ist die Weigerung zu vertrauen“…

Das was in diesem Buch geschrieben ist klingt zwar alles nett, aber es geht an der Realität vorbei.

Schlimmer noch, es geht an der Wahrheit vorbei und wiegt Menschen die Gott nicht kennen in eine falsche Sicherheit.

Es verzehrt die Aussagen der Bibel und schlimmer noch in diesem Buch wird der gerechte Gott auch in einem sehr verzehrten Bild gezeigt.

Insgesamt ist dieses Buch stark fraglich und aus meiner Sicht nicht zu einer weiteren Erhellung des Themas hilfreich.