Jesus House 2011 – Fazit

In Stuttgart, in der Prosche Arena war dieses Jahr Jesus House.
Eine evanglikale Jugendevangelisation mit ca. 900 0000 Besuchern in Europa.
Diese Verantstaltung wurde von Anfang an groß umworben, man sollte also einiges erwarten können.

Meine Erwartungen waren auch entsprechen hoch und ich habe einiges von der Veranstaltung erwartet.

Neben viel Musik und  Unterhaltung wie z.B. ein Tanz zu einem Discolied gab es auch Interviews und eine ca. 10 Minuten lange Predigt.
Es war sicher alles gut gemeint.
Insgesamt kam es mir allerdings so vor wie Maria vor dem leeren Grab: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht wohin sie ihn gelegt habe…..In der  10 Minuten langen Predigt hab ich nur eine sehr verkürzte Form des Evangeliums wahrgenommen. Wo war die Botschaft, dass jeder Mensch ein Sünder ist und Vergebung braucht? Wo war die Botschaft das Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist? Wann wurde gesagt, dass man ihm auch als Herr im Leben aufnehmen soll und dass dies auch eine klare Abwendung von der Sünde bedeutet?

Leute ohne die Botschaft nach vorne zu einer „Entscheidung für Gott“ (mit einem nachgesagtem Gebet) aufzurufen ist grob fahrlässig und ich bezweifle, dass auf diese Art und Weise jemand zum lebendigen Glauben kommt.
Die  Evangelikale Welt braucht in Deutschland eine Erweckung und nicht eine „fromme Party“.
Erinnert mich an Elia der Israel fragte wie lang sie noch ein Stückchen Baal und ein Stückchen Gott unter einem Hut bringen wollen…
Wer ein paar Szenen von Jesus House sehen will die gibts hier