Lernen von Jesus – Versuchungen 2

Nachdem Jesus 40 Tage auf Essen verzichtete kommt der Auftritt des Teufels.
Er fordert Jesus auf aus Steinen Brot zu machen. Schließlich hat Jesus, als Sohn Gottes die Macht dazu.Mit diesem „kleinen“ Wunder könnte Jesus ohne Probleme das Problem des Hungers lösen.
Was sollte den daran schon so schlimm sein?
Warum soll es falsch sein durch ein Wunder den Hunger zu stillen?
Halten wir uns noch einmal vor Augen – Warum kam Jesus auf die Welt. Es ging um die Rettung der Menschen. Deswegen wurde er als Gott GANZ Mensch. Um die Menschen zu Retten musste er ganz Mensch werden.
Zum Menschsein gehören übrigens auch menschliche Empfindungen, wie Hunger.
Wenn Jesus hier um seine Bedürfnisse zu stillen ein Wunder getan hätte, wäre es ein nein zum Leben in der Niedrigkeit des Menschseins.
Es wäre ein nein zum ganzen Menschsein it allen dessen Beschränkungen.
Jesus hatte die Wahl den steinigen Weg des Rettungsprojektes zu gehen, welcher das Menschsein einschloss und ihn schlussendlich bis zum Kreuz führen sollte oder das Nachgeben gegen die Versuchung und dem damit verbundenen Scheitern der Rettung.
Es war eine Wahl zwischen Entbehrung und Bequemlichkeit.

Jesus antworte übrigens gar nicht so ausführlich. Er verwies einfach auf Gottes Wort.

Christen in der Konsumgesellschaft

John Benton schreibt über dieses Thema folgendes:

Christen müssen sich Gedanken machen um die Weltwirtschaft. Die „Konsumgesellschaft“ unseres Planeten, die gerade einmal 20% der Weltbevölkerung ausmacht, verbrauchen 80% der Weltressourcen. Würde jedoch die Mehrheit der Menschen eine solche Wegwerfmentalität anhängen mit hochtechnisierten Geräten, hohem Energieverbrauch und hoher Umweltverschmutzung, könnte keine auch noch so grüne Technologie dieses Verhalten ausgleichen. Ein solches Verhalten ist untragbar – und es ist auch nicht Gottes Wille, dass so mit seiner Schöpfung umgegangen wird.

Weiter schreibt er:

Was unser geistliches Leben eigentlich untergräbt, ist die Tatsache, dass wir uns verstiegen haben in den Berghängen einer Konsumgesellschaft voller trivialer Dinge. Das inhaltslose Fernsehen mit der Zerstreuung aus Sport und Seifenopern zusammen mit unserem hektischen Leben, das nur noch aus tausenden von Entscheidungen zu bestehen scheint, die wir zu treffen haben, von denen jede uns ablenkt und uns diesen oder den anderen Weg führt, führt dazu, dass wir uns nicht mehr auf das wichtigste im Leben konzentrieren können – unseren Gott. Der Konsum trübt unseren Blick, was viele von uns in ihrem geistlichen Leben unten hält. Obwohl alle Aspekte des Konsums nicht notwendigerweise per se falsch sind, bringt er uns um unsere Lebensausrichtung.