Timotheus-Magazin: Heiligung

Das neue Timotheus Magazin behandelt das Thema der Heiligigung.
Ziel dieser Ausgabe ist es, einem den Spiegel der Heiligung vor zuhalten. Was schlussendlich dahin führen soll, einem auf der Grundlage der Bibel zum siegreichen Kampf in Christus zu führen.
Heiligung ist ein Thema, dass Christen in allen Epochen betrifft. Doch was ist Heiligung? Wie wird man heilig und warum ist Heiligung wichtig? Diese Fragen soll diese Ausgabe beantworten.

Diese Ausgabe beinhaltet folgende Artikel:
Oh, mein unheiliges Herz! (Waldemar Dirksen); Wie heilig will ich sein? (Matthias Lohmann); Christus ist meine Heiligung! (Thomas Reiner); Heiligung gleich Heiligung?(Jörg Wehrenberg); Warum ist Heiligung so wichtig? (Jörn Krebs); Lektionen in Heiligkeit (Andreas Münch); Wahre Reformation beginnt mit dem Wort (Jochen Klautke); John Owen und die Heiligung (Jonas Erne).

Überblick über den Inhalt:
Heiligung beginnt im Herzen, was wir tun ist ein Resultat von unserem Inneren (Dirksen). Am Lebensbild von Kohlbrügge wird aufgezeigt, dass ein heiliges Leben zu führen unmöglich ist, es gilt auf Christus zu vertrauen, er ist unsere Heiligung und Erlösung (Reiner). Heiligung ist ein Zustand und auch ein Prozess. Das Ziel der Heiligung ist die Verherrlichung Gottes (Wehrenberg). Heiligung ist wichtig, weil sie eine Folge vom Bleiben in Jesus ist und in seinem Sieg am Kreuz ihre Quelle hat (Krebs).  Die Grundlage der Heiligung ist Jesu Opfer, die Grundlage hierfür ist im Alten Testament (3.Mose) gelegt (Münch). Der Kampf gegen die Sünde geht ein Leben lang. John Owen hat erkannt, das der Heilige Geist auf drei Arten gegen die Sünde ankämpft: 1. er lässt in unserem Herz seine Früchte und Gnade reich werden, 2. durch eine reale Kraft, 3. durch die Teilnahme mit Christus in seinem Tod und Leiden (Erne).

Besonders hervorheben möchte ich diesmal den Artikel von Matthias Lohmann: Wie heilig soll ich sein?
Lohmann zeigt auf, dass Heiligung der Prozesse ist, Christus immer ähnlicher zu werden. Doch sollen wir Heiligung erstreben oder hoffen, dass Jesus sie irgendwie in uns vollbringt.
Zu unserer Gerechtsprechung vor Gott hilft uns die Heiligung nicht. Aber Errettete sind aufgerufen das Denken und Handeln sorgfältig zu reflektieren und mit Gottes Hilfe sich um Veränderung bemühen. Die Motivation zur Heiligung sind drei Punkte. 1.Die Vergangenheit, das was Gott bereits für uns getan hat; 2.die gegenwärtige Realität, wir leben für Jesus – er sieht uns und steht uns zur Seite – er hilft uns gnädig; 3. die Zukunft, wir haben ein großartiges Ziel – es wartet eine Belohnung auf uns.

Beurteilung Form und Inhalt:
Die Ausgabe ist übersichtlich gestaltet. Die verschiedenen Beiträge sind in einer guten Reihenfolge – Es fällt leicht sich einen Überblick zu verschaffen.
Die Beiträge erfassen die wesentlichen Punkte zu diesem Thema. Sie motivieren Christen sich ganz Jesus hinzugeben, sich von ihm verändern zu lassen und ihm ähnlicher zu werden.

Fazit:
Heiligung ist ein Thema mit sich alle Christen beschäftigen sollen. Diese Ausgabe bietet eine interessante Einführung hierzu. Sie regt an, weiter in der Bibel hierzu zu forschen und weitere Zusammenhänge zu entdecken.
Heiligung ist ein großes Thema. In einer Ausgabe kann es nicht ausgeschöpft werden. Vielleicht folgt ja später noch eine Ausgabe „Heiligung Teil 2“ =).
Diese Ausgabe ist jedenfalls gelungen. Sie führt gut in das Thema ein und macht Appetit auf mehr.

 

Ein puritanisches Gebet

Lass mich diesen Widerspruch verstehen,
dass der Weg, der abwärts geht, nach oben führt,
dass ich erhöht bin, wenn ich am Boden liege,
dass ein zerbrochenes Herz ein geheiltes Herz ist,
dass ein bußfertiger Geist ein jubelnder Geist ist,
dass eine bußfertige Seele eine siegreiche Seele ist,
dass wenn ich nichts habe, ich alles besitze,
dass wenn ich mein Kreuz aufnehme, ich eine Krone trage,
dass geben nehmen heißt, dass das Tal der Ort des Schauens ist.
Herr am hellichten Tag können aus den tiefsten Schächten heraus
Sterne gesehen werden, und je tiefer die Gruben sind,
desto strahlender leuchten deine Sterne.
Lass mich dein Licht in meiner Dunkelheit entdecken,
dein Leben in meinem Tod,
deine Freude in meinen Sorgen,
deine Gnade in meiner Sünde,
deinen Reichtum in meiner Armut,
deine Herrlichkeit in meinem Tal.

Darf ein Christ…. ?

Was darf alles ein Christ tun? Ist es für einen Christen erlaubt? Wie weit darf ich gehen?
Solche Fragen bekommt man immer wieder zu hören.
Zu diesem Thema schreibt Charles Ryrie folgendes:

Die Heiligkeit Gottes ist der Maßstab für das Leben und Verhalten des Gläubigen (1Joh 1,7). Das sollte alle nutzlosen Debatten beenden, was für den Christen erlaubt ist und was nicht. Unser Verhalten hat sich an der einfachen Frage zu messen: Ist es heilig? Das ist der einzige Maßstab für den Gläubigen. Er entspricht diesen Maßstab zwar nicht immer, darf ihn aber niemals aufgeben.

Die Frage ob ein Verhalten heilig ist oder nicht kann man übrigens mit der Bibel beantworten – wieder ein weiterer Grund die Bibel zu lesen.

Lernen von Jesus – Versuchungen 5

Jesu Strategie

Der Teufel konnte Jesus nicht besiegen, er ist mit all seinen Methoden nicht durchgekommen. Obwohl er ständig die Strategie wechselte widerstand Jesus jedesmal.

Warum konnte Jesus immer widerstehen? Warum scheiterten alle Angriffe des Teufels? Was war die Strategie von Jesus?

Während der Teufel es immer auf eine andere Weise versuchte – auch so eine Art Verwirrspiel, reagiert Jesus immer gleich.

Der Teufel versuchte es mal mit menschlichen Bedürfnissen, forderte Jesus frech heraus, versuchte es mit Ansehen und Ehre, trat als Theologe auf, machte ein Angebot zur Macht ohne Kreuz und Dornenkrone und forderte Anbetung.

Er passte jede Versuchung der Situation an. Es waren maßgeschneiderte Versuchungen – aber er scheiterte grandios.

Warum?

Ist euch aufgefallen wie Jesus reagierte?
Immer gleich.

Es sagte: Es steht geschrieben, wiederum steht geschrieben und weg mit der Satan denn es steht geschrieben.

Und dann kam Jesus immer mit einem Zitat aus dem Alten Testament.

Jesus benutzte eine Strategie – er ließ Gott zu Wort kommen und das machte ihn erfolgreich.

Er führte keine langen Diskussionen mit dem Teufel – er ging nicht darauf ein – er überlegte sich nicht ob die Sünde doch nicht so schlimm sei – nein er kam mit Gottes Wort. So ließ er den Teufel mit allen seinen Anläufen immer auflaufen.

Was können wir für unser Leben daraus lernen. Weiterlesen

Lernen von Jesus – Versuchungen 4

Versuchung 3

Nachdem der Teufel mit seinen ersten Versuchungen gescheitert ist, versucht er es noch einmal.

Wie zuvor ändert er wieder seine Taktik. Jetzt will er Jesus endlich zu Fall bringen.

Er nimmt Jesus mit auf einen hohen Berg und zeigt im auf einmal alle Königreiche der Welt. Die ganze Welt mit aller Macht die es dort gibt.

Gottes Plan für Jesus war es, dass Jesus durch seinen Tod am Kreuz den Menschen Vergebung der Sünden bringt und  Gottes Herrschaft aufrichtet. Dieser Weg ist aber ein harter Weg der über das Kreuz führt. Jesus wusste, dass er am Kreuz sterben wird.

Und jetzt bringt der Teufel eine wirklich teuflische Versuchung.
Er bietet ihm die Herrschaft über die ganze Welt an.

Jesus bekommt die Herrschaft angeboten ohne den harten Weg über Kreuz und Dornenkorne gehen zu müssen. Das klingt doch richtig verlockend. Statts diesen mühsamen Weg voller Leid und Schmerzen zu gehen, anstatt am Kreuz sterbe zu müssen, ganz einfach das Ziel erreichen – das klingt doch nach einer verlockenden Abkürzung.

Warum soll man einen schweren Weg gehen wenn es einen leichteren gibt. Warum soll Jesus am Kreuz Folterqualen erdulden, wenn es so schneller und bequemer geht?

Dieses Angebot klingt verlockend ist aber hochgradig teuflisch.
So gäbe es aber keine Vergebung für unsere Sünden – denn dazu musste Jesus am Kreuz sterben. Die große Rechnung für unsere Sünden konnte nur durch den Tod Jesu bezahlt werden.

Das Angebot des Teufels war aber auch noch auf eine andere Weise vergiftet.

Der Preis den der Teufel verlangt ist, dass Jesus ihn anbetet. Er will das Jesus vor ihm niederkniet und ihm die Anbetung erweist die nur Gott gehört.
Der Teufel will sein wie Gott. Er will angebetet werden. Weiterlesen

Lernen von Jesus – Versuchungen 3

Nachdem die erste Versuchung scheiterte setzt der Teufel zu einem Strategiewechsel an. Er ändert einfach mal seine Taktik und greift von einer anderen Richtung an.
Jetzt versucht der Teufel es ganz auf fromm. Er tritt jetzt als Theologe auf und fordert Jesus zu einem Gottesbeweis auf.
Aber ein nach dem anderen.
Der Teufel nimmt Jesus mit nach Jerusalem auf das Dach des Tempels.
Der war ziemlich hoch, man hatte eine recht gute Aussicht, auch nach unten, denn es ging ca. 40 m herunter.
Dort oben auf dem Dach kam dann die Herausforderung .
Wenn du der Sohn Gottes bist – na schön, beweise es!
Es war eine spöttische Versuchung und eine große Provokation.
Der Teufel stellt die Göttlichkeit Jesu in Frage. Mit dieser unverschämten Provokation wollte er Jesus dazu bringen die Herausforderungen anzunehmen.
Er wollte das Jesus vom Tempel springt.
So könnte er doch beweisen, dass er göttlich ist.
Wenn Jesus diesen Sturz aus 40 m unbeschadet überlebt wäre der Beweis gebracht. Er könnte Beweisen, dass er der Sohn Gottes ist.
Und nicht nur das. Der Tempel war ja das Zentrum des jüdischen Lebens. Man ging viel zum beten in den Tempel. Dort war reger Betrieb.
Ein Sprung vom Dach des Tempels hätte Jesus in den Mittelpunkt gestellt.
Statts der Abgeschiedenheit der Wüste, stände Jesus im Zentrum. Weiterlesen

Ich bat Gott um…

BetenIch bat Gott um Weisheit – und Gott gab mir Probleme zu lösen.
Ich bat um Stärke – und Gott gab mir Schwierigkeiten, um mich stark zu machen.
Ich bat um Mut – und Gott gab mir Gefahre
n, um sie zu bewältigen.
Ich bat um Liebe – und Gott gab mir schwierige Leute, um ihnen zu helfen.
Ich bat Gott um Gunst – und Gott gab mir Gelegenheit, mich im Alltag zu bewähren.
Ich bat um Geduld – und Gott ließ mir im Alltag eigensinnige Menschen in die Quere meiner Laufbahn treten.
Ich bat um Demut – und Gott schickte mir Demütigungen, um mich von allem Egoismus zu lösen.
Ich bat, im Geistlichen nur noch aus Gnaden leben zu können – und Gott ließ mich ständig in mir zuschanden werden.
Ich bekam nicht, was ich wollte, doch bekam ich alles, was ich brauchte.
Ich lernte in allem, dass ich dem allweisen Gott keine Pläne mehr beilegen muss.
Mein Gebet ist erhört worden.

Verfasser mir unbekannt