Kein Glaube ohne Umkehr

Wayne Grudem schreib in seinem Buch Biblische Dogmatik Folgendes zu diesem Thema:

Wenn wir uns dessen bewusst werden, dass echter rettender Glaube von echter Buße für die Sünde begleitet sein muss, hilft uns dies zu verstehen, weshalb manche Evangeliusverkündigung heute nur solche unzureichenden Ergebnisse erbringt. Wenn die Notwendigkeit der Buße gar nicht erwähnt wird, lautet die Botschaft des Evangeliums manchmal nur: „Glaube an Jesus Christus, und du wirst gerettet werden“,  ohne dass überhaupt noch etwas von der Buße gesagt wird. Diese verwässerte Version des Evangeliums fordert keine rückhaltlose Hingabe an Christus von ganzem Herzen – die Hingabe an Christus muss, wenn sie echt sein will, einen Herzensentschluss zur Abkehr von der Sünde einschließen. Predigt man die Notwendigkeit des Glaubens ohne Buße, so predigt man nur das halbe Evangelium. Dies wird zur Folge haben, dass viele Menschen getäuscht werden; sie denken dann, sie hätten das christliche Evangelium gehört und es ausprobiert, aber es sei nicht mit ihnen geschehen. Sie könnten sogar etwa Folgendes sagen: „ich habe Jesus Christus immer wieder als meinen Retter angenommen, und es hat nie richtig funktioniert.“ In Wirklichkeit jedoch haben sie Christus nie richtig als ihren Retter angenommen, denn er kommt in seiner Majestät zu uns und lädt uns ein, ihn als denjenigen zu empfangen, der er ist – als denjenigen der auch der absolute Herr unseres Lebens zu sein verdient und verlangt.

Hoffnung: Gottes Königsherrschaft

Guido Baltes schreibt davon, wie wir Christen uns von der Hoffnung der kommenden Königsherrschaft Gottes anstecken lassen sollen:

Von der Hoffnung auf eine Welt, die besser ist als die, die wir gegenwärtig erleben. Auf eine veränderte Welt, in der Gottes Wille geschieht und seine Herrschaft anerkannt wird. In der alle Völker sich zu ihm wenden werden und die Erde voll sein wird von der Erkenntnis des Herrn, sowie Wasser die Meere bedeckt.

Wir warten auf diese Königsherrschaft Gottes. Denn es wird die Zeit kommen, in der Jesus als König wiederkommt. Es wird einen neuen Himmel und eine Neue Erde kommen und Jesus wird eine Herrschaft des Friedens aufrichten. Wölfe werden bei den Lämmern liegen, Schwerter werden zu Pflugscharen geschmiedet. Die Hoffnung Israels, die Hoffnung der Propheten – Jesus wird sie erfüllen – er wird wiederkommen.
Ja, komm Herr Jesus, komme bald!

Ich bat Gott um…

BetenIch bat Gott um Weisheit – und Gott gab mir Probleme zu lösen.
Ich bat um Stärke – und Gott gab mir Schwierigkeiten, um mich stark zu machen.
Ich bat um Mut – und Gott gab mir Gefahre
n, um sie zu bewältigen.
Ich bat um Liebe – und Gott gab mir schwierige Leute, um ihnen zu helfen.
Ich bat Gott um Gunst – und Gott gab mir Gelegenheit, mich im Alltag zu bewähren.
Ich bat um Geduld – und Gott ließ mir im Alltag eigensinnige Menschen in die Quere meiner Laufbahn treten.
Ich bat um Demut – und Gott schickte mir Demütigungen, um mich von allem Egoismus zu lösen.
Ich bat, im Geistlichen nur noch aus Gnaden leben zu können – und Gott ließ mich ständig in mir zuschanden werden.
Ich bekam nicht, was ich wollte, doch bekam ich alles, was ich brauchte.
Ich lernte in allem, dass ich dem allweisen Gott keine Pläne mehr beilegen muss.
Mein Gebet ist erhört worden.

Verfasser mir unbekannt

Weltveränderer

Er hat niemals ein Buch geschrieben.
Nie hat er ein Büro gehabt.
Er ging nicht zur Uni.
Niemals ging er weiter als 250 km vor dort, wo er geboren wurde.
Er hatte nie Beglaubigungsschreiben, nur sich selbst.
Er war erst 33, als die Flut der öffentlichen Meinung sich gegen ihn kehrte.
Seine Freunde rannten weg.Er wurde von seinen Feinden überwältigt und ging durch den Spott der Verhandlung.
Er wurde ans Kreuz genagelt zwischen zwei Verbrechern.
Während er starb, spielten die Soldaten um seine Kleider, dem einzigen Eigentum, das er auf der Erde hatte.
Als er tot war, wurde er in ein geliehenes Grab gelegt, das ein mitleidender Freund zur Verfügung stellte.
Zwanzig Jahrhunderte sind gekommen und gegangen.
Alle Armeen, die jemals marschierten,
alle Schiffe die jemals segelten,
alle Parlamente, die jemals tagten,
alle Könige, die jemals regierten –
alles das zusammengenommen,
haben nie das Leben der Menschen so bewegt wie Jesus.
Heute, zweitausend Jahre nach seinem Tod, lebt er noch immer, verändert Leben und bringt neue Hoffnung.

Aus Arno Backhaus, Bibel dir deine Meinung.

Leben, Tod und Geburt

Gibt es ein Leben nach dem Tod und gibt es einen Gott?
Eine Geschichte die mich an diese Frage erinnert:

9270Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.

„Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.“ antwortet der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“

„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“

„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‘nach der Geburt’. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punkt.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“

„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“

„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“

„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….“

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