Radikal, brennen & Nachfolge

Wir Christen sind mit Jesus unterwegs.
Wir wissen: Jesus hat unsere Sünden vergeben.
Wir haben ihn als Herr im Leben angenommen.

Brennen wir aber wirklich für ihn?
Wie schnell wird unserer Glauben zur Routine? Ja, man ließt die Bibel und man betet – zumindest ein paar Minuten – Routine und Pflichtgefühl? Oder aufgrund eines unbändigen brennen für Jesus?

Was können wir dagegen tun, wenn unserer Glaube zur Routine verfällt?
Zufrieden sein, denn man ist ja gerettet?
Oder auf die Knie gehen – Gott bitten das Feuer radikal zum brennen zu bringen!

Ein Feuer in uns – ein Verlangen Gott zu verherrlichen.
Gott groß zu machen – durch unsere Anbetung, durch unser Leben.
Ein Feuer, dass nicht nur in uns brennt.
Ein Feuer, dass einen Flächenbrand auslöst – dass andere von Jesus ergriffen werden, für Jesus brennen.

Ein Feuer, dass Auswirkungen hat.
Das faule Kompromisse in Asche verwandelt.
Das unser Leben sich nicht an den Maßstäben der Gesellschaft orientiert, sondern an der Bibel.
Ein Feuer, dass uns treibt die Botschaft der Bibel, radikal – so wie sie ist – zu verbreiten.

Ein Feuer, dass nur Gott in uns zum brennen bringen kann.

 

N für Nazarener

Ein arabisches N für Nazarener bzw. Christ.
Es ist das Zeichen, mit dem militante ISIS Anhänger die Häuser von Christen in Mossul markiert haben.

Es sind unsere Geschwister die dort verfolgt werden – weil sie zu Jesus gehören!

Ich bin auch einer von denen, die mit diesem Jesus unterwegs sind und ich leide mit meinen Schwestern und Brüdern, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden (1Kor 12,26).

N für NazarenerIch bin ein Nazarener – und das ist auch gut so!

 

Gemeinde und Noch-Nicht-Christen

Viele Gemeinden scheren sich tatsächlich kein bisschen um die Kirchendistanzierten. Sie merken gar nicht einmal, dass sie mit ihren Räumen, Liedern, ihrer Liturgie, Sprache und ihrem Stil Kirchendistanzierte aus ihrer Gemeinschaft ausschließen. Wenn Kirchendistanzierte diesen Gemeinden tatsächlich wichtig wären, würden sie ihr Bestes geben, damit sich diese Menschen bei ihnen wohlfühlen. [Bill Hybels]

Hybels bringt es hier schmerzlich auf den Punkt. Wie können wir Christen dieses Problem lösen?

Kirchengeschichte

Meine Fazit aus vier Semestern Kirchengeschichte:
Kirchengeschichte in Bezug auf dem Menschen ist ernüchternd -> der Heldenmythos zerfällt.
Kirchengeschichte in Bezug auf Gott Handeln begeistert!
Es ist faszinierend zu sehen, wie Gottes langer Weg mit seiner Gemeinde, durch alle ihre Fehler und Versagen, bis in die heutige Zeit weitergeht.